
Boundaries and Borderlands: A Century after the 1914 Simla Convention
Die Konvention von Simla von 1914, die zwischen Großbritannien, China und Tibet geschlossen wurde, legte den Grenzverlauf zwischen Indien und Tibet fest und begründete die McMahon-Linie. Dieser Band untersucht kritisch das Erbe der Konvention von 1914 und erforscht ihre Bedeutung im wissenschaftlichen Diskurs über den Status Tibets und die chinesisch-indischen Beziehungen mehr als hundert Jahre später.
Das Buch erörtert die Bedeutung der Konvention von Simla, sowohl im Hinblick auf die Geopolitik der Grenzen als auch auf die Menschen und die Grenzgebiete, die sie bewohnen und die die Kultur und Vielfalt der Trans-Himalaya-Regionen umfassen. Das Buch zeigt auf, wie koloniale Hinterlassenschaften, namentlich das Simla-Abkommen von 1914, zu virtuellen Zwangsjacken geworden sind und die Positionen zu den Grenzen zwischen Indien und China verhärtet haben. Darüber hinaus werden die lähmenden Folgen des nationalstaatlichen Rahmens für eine eingehendere Untersuchung der Grenzgebiete beleuchtet. Dieses Buch ist reich an Archivmaterial und stützt sich auf die Feldforschung der Autoren in den Himalaya-Regionen. Es analysiert die gedämpften Stimmen der Bewohner der Region, um die umfassendere Frage des politischen, wirtschaftlichen, religiösen, ökologischen und sozialen Lebens der Himalaya-Völker in den Mittelpunkt zu rücken, die enorme Auswirkungen sowohl für Indien als auch für China hat.
Dieser Band ist für Studenten der Geschichte, der internationalen Beziehungen, der Soziologie, der strategischen Studien, der Asienwissenschaften und der Anthropologie von Interesse.