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Borderland: Identity and Belonging at the Edge of England
In den letzten Jahren haben die Themen Brexit, COVID und die „Migrantenkrise“ Kent wie nie zuvor in die Schlagzeilen gebracht.
Bilder von Asylbewerbern an den Stränden von Kent, von Lastwagen, die auf den Autobahnen Schlange stehen, und von den bröckelnden weißen Klippen von Dover sprachen die nationalen Ängste an und wurden genutzt, um die Meinung zu untermauern, dass die Trennung von der EU das Beste - oder das Schlimmste - war, was das Vereinigte Königreich je getan hat. Phil Hubbard, ein Exilant aus Kent, befasst sich in diesem Küstenwerk mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Ecke Englands und geht dabei auf eine Reihe von Schlüsselstellen ein, die die sich wandelnden Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und seinen kontinentalen Nachbarn symbolisieren.
Von der Geopolitik des Ärmelkanaltunnels bis zur Austernzucht in Whitstable, von Derek Jarmans berühmtem Cottage in Dungeness bis zur kunstbeflissenen Gentrifizierung von Margate schlägt Borderland eine Brücke zwischen Geografie, Geschichte und Archäologie, um wichtige Fragen über die Art und Weise aufzuwerfen, wie nationale Identitäten aus umkämpften lokalen Landschaften entstehen.