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Greek Sport and Social Status
Von den Olympischen Spielen der Antike bis hin zu den World Series und der Fußballweltmeisterschaft haben sportliche Leistungen schon immer einen sozialen Status verliehen.
In dieser Aufsatzsammlung erörtert ein renommierter Kenner des antiken Sports, wie der griechische Sport sowohl in der Antike als auch in der Neuzeit genutzt wurde, um sozialen Status zu erlangen und zu verbessern. Mark Golden erforscht eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie der Sport einen Weg zum sozialen Status bot.
Im ersten Aufsatz erklärt er, wie Elite-Reiter und Athleten versuchten, die wichtige Rolle zu ignorieren, die Jockeys, Fahrer und Trainer bei ihren Siegen spielten, und wie weibliche Besitzer versuchten, ihre reiterlichen Leistungen über die von Männern und anderen Frauen zu stellen. Im nächsten Aufsatz befasst sich Golden mit den vielfältigen Beiträgen, die Sklaven zum Sport leisteten, obwohl dieser als Zeichen für den freien, griechischen Status verwendet wurde. Im dritten Aufsatz bewertet er den Anspruch der Gladiatoren im griechischen Osten, als hochrangige Athleten angesehen zu werden, und stellt fest, dass das Gladiatorenspektakel dem griechischen Sport viel ähnlicher ist, als es die heutige Forschung gewöhnlich zugibt.
Im letzten Aufsatz kritisiert Golden die akzeptierten Darstellungen der antiken und modernen olympischen Geschichte und argumentiert, dass die Versuche, den Status der modernen Spiele durch die Betonung ihrer Verbindungen zu den antiken Spielen aufzuwerten, irreführend sind. Er kommt zu dem Schluss, dass die zeitgenössische Bewegung, während der Olympischen Spiele einen Waffenstillstand in weltweiten Konflikten auszurufen, ebenfalls auf Missverständnissen der antiken griechischen Traditionen beruht.