Bewertung:

Das Buch „Nineteenth Century Britain; a very short introduction“ (Großbritannien im 19. Jahrhundert; eine sehr kurze Einführung) bietet einen prägnanten Überblick über die britische Geschichte des 19. Jahrhunderts, wobei verschiedene Elemente wie Illustrationen, Karten und Vorschläge für weiterführende Literatur verwendet werden. Die Lesbarkeit des Buches wird jedoch häufig durch komplexe Satzstrukturen und das vorausgesetzte Vorwissen der Leser beeinträchtigt.
Vorteile:Der kurze und informative Überblick, der durch Abbildungen und Karten gut unterstützt wird, bietet historische Einblicke und zusätzliche Funktionen wie eine Chronologie und Leseempfehlungen; einige Leser schätzen den pädagogischen Wert.
Nachteile:⬤ Wird oft als langweilig oder unzusammenhängend empfunden, was die Lesbarkeit aufgrund langer Sätze und komplexer Ideen erschwert
⬤ setzt möglicherweise zu viel Vorwissen voraus und lässt Neulinge verwirrt zurück
⬤ manche sind der Meinung, dass das Buch sein Versprechen eines prägnanten kulturellen Überblicks nicht einhält.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Nineteenth-Century Britain: A Very Short Introduction
Das neunzehnte Jahrhundert war für Großbritannien eine Zeit des massiven Wachstums. Im Jahr 1800 war es überwiegend ländlich, agrarisch, mehrsprachig und fast zur Hälfte keltisch.
Ein Jahrhundert später war es weitgehend städtisch und englisch. Die Auswirkungen der industriellen Revolution ließen die Städte enorm anschwellen. London zum Beispiel wuchs von etwa 1 Million Menschen auf über 6 Millionen.
Im Ausland erreichte das britische Empire seinen Höhepunkt, während die Welt zu Hause die Weltausstellung von 1851 mit ihrem krönenden Abschluss, dem Kristallpalast, bestaunen konnte. Die Historiker Christopher Harvie und Colin Matthew präsentieren einen umfassenden und maßgeblichen Leitfaden zu den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ereignissen, die die Ära kennzeichneten, von der viele glaubten, dass die Sonne niemals untergehen würde.