
Grand Tours and the Great War: Ima Hogg's Diaries, 1907-1918
Ima Hogg, deren Name sie zu einer texanischen Legende machte, war eine bekannte Philanthropin, Denkmalpflegerin, Kunstsammlerin und Musikerin. Sie war auch eine fesselnde Tagebuchschreiberin. Im Jahr 1907 verließ die 25-jährige Ima Texas für ihre erste Europatournee. In England, Schottland, Deutschland und Italien hielt sie von Juni bis Oktober jeden Ort, jedes Museum, jede Statue und jedes Gemälde fest, das sie sah, und kommentierte ihre Reisebegleiter. Im August trennte sie sich von ihrer Reisegruppe und verbrachte zehn geheimnisvolle Tage allein in München.
Transkribiert, redigiert und kontextualisiert von Virginia Bernhard, der Historikerin der texanischen Familie Hogg, und Roswitha Wagner, einer professionellen Übersetzerin, sind fünf von Ima Hoggs jugendlichen Tagebüchern (1907, 1908, 1910, 1914 und 1918) zum ersten Mal in Grand Tours and the Great War verfügbar. Sie berichten von ihrer ersten Europareise, einem Jahr Klavierstudium in Berlin, einer Europareise mit ihrem Bruder Mike, einem Sommer in London am Vorabend des Ersten Weltkriegs und ihren Reisen nach New York, als der Krieg zu Ende ging.
Mit besonderem Augenmerk auf den Kontext von Imas Deutschlandreisen legen Bernhard und Wagner faszinierende Möglichkeiten für die Beweggründe von Imas Jahr in Deutschland nahe. Könnte sie dort die Liebe ihres Lebens getroffen haben, nur um ihn im Sommer 1918 sterben zu sehen? Diese sorgfältige Untersuchung der privaten Schriften der jugendlichen Ima Hogg bietet "verlockende Hinweise und unbeantwortete Fragen" in "der Geschichte einer jungen, dynamischen Frau auf der Suche nach ihren Träumen".