
Great Power Politics and the Struggle Over Austria, 1945-1955
Aufgrund seiner geografischen und historischen Lage war Österreich in der Nachkriegszeit zu einer prominenten Rolle in den Plänen sowohl des Ostens als auch des Westens verdammt.
In diesem Bericht über eine ungewöhnliche Episode des Kalten Krieges untersucht Audrey Kurth Cronin die Verhandlungen über Österreich und die plötzliche und überraschende Entscheidung der Sowjetunion, ihre Truppen abzuziehen und das Land als neutralen westlichen Staat zu akzeptieren, nachdem sie acht Jahre lang jede Einigung abgelehnt hatte. Auf der Grundlage einer Fülle kürzlich freigegebener britischer und amerikanischer Dokumente sowie von Interviews mit wichtigen österreichischen Teilnehmern analysiert Cronin die Ereignisse, die zum österreichischen Staatsvertrag von 1955 führten, und stärkt damit unser Verständnis der aktuellen Ost-West-Beziehungen.
Ihr Bericht über die Schaffung eines neutralen Staates im Herzen des geteilten Europas ist eine wichtige Lektüre für alle, die sich mit Sicherheitsfragen, internationalen Beziehungen und der Geschichte des Kalten Krieges befassen.