
Green Utopias: Environmental Hope Before and After Nature
Die Umweltbewegung hat unermüdlich vor den schrecklichen Folgen des Missbrauchs und der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten gewarnt und sich künftige Ödländer mit ökologischer Verarmung und sozialem Chaos vorgestellt. Er hat aber auch zahlreiche neue Ideen hervorgebracht, wie die Menschen besser mit der Natur leben könnten.
Green Utopias erforscht diese Ideen der ökologischen Hoffnung in der Nachkriegszeit, von der Umweltkrise bis zum Ende der Natur. Anhand einer weit gefassten Definition der Utopie, wie sie in der westlichen Politik, Theorie und Literatur existiert, erklärt Lisa Garforth, wie die sich entwickelnde Verflechtung mit der Populärkultur und der Mainstream-Politik die aufeinanderfolgenden grünen Zukunftsvisionen und -initiativen geprägt hat. Angesichts apokalyptischer, verzweifelter oder gleichgültiger Antworten auf die ökologischen Dilemmata der Gegenwart scheinen Utopien und die utopische Methode notwendiger denn je.
Diese besondere Lektüre des grünen politischen Denkens und der grünen Kultur wird alle Sozial- und Geisteswissenschaftler ansprechen, die sich dafür interessieren, warum grüne Utopien für die Kultivierung ökologischer Werte und die Entstehung neuer Formen des menschlichen und nicht-menschlichen Wohlbefindens weiterhin von Bedeutung sind.