Bewertung:

Das Buch bietet wertvolle Einblicke in die Praktiken der Stadtplanung und -sanierung in Kontinentaleuropa, insbesondere in Bezug auf nachhaltige Maßnahmen im Vergleich zum Vereinigten Königreich. Während es für seine tiefgreifende Analyse und Autorität geschätzt wird, finden einige die Fallstudien schwierig zu verfolgen.
Vorteile:⬤ Wertvolle Einblicke in die Stadtplanung
⬤ maßgebliche Analyse eines angesehenen Wissenschaftlers
⬤ gute Bildungsressource für diejenigen, die sich für Urbanistik interessieren
⬤ gut recherchiert und aufschlussreich über kontinentaleuropäische Praktiken.
⬤ Fallstudien sind schwer nachvollziehbar
⬤ für Leser, die sich nicht auf Urban Studies konzentrieren, möglicherweise weniger zugänglich
⬤ stellt einen starken Kontrast zu den Fortschritten der Stadtplanung in Großbritannien dar.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Good Cities, Better Lives: How Europe Discovered the Lost Art of Urbanism
Dieses Buch hat ein zentrales Thema: Wie können wir im Vereinigten Königreich bessere Städte und Gemeinden schaffen, in denen man leben, arbeiten und spielen kann? Was können wir von anderen Ländern, insbesondere unseren europäischen Nachbarn, lernen? Und können wir im Gegenzug anderen Ländern, die vor ähnlichen Dilemmas stehen, Lektionen erteilen?
Das städtische Großbritannien funktioniert nicht so, wie es sollte. Soziale Ungleichheiten und regionale Disparitäten scheinen kaum zu verschwinden. Die Bemühungen, Wachstum zu generieren und es auf die ärmeren Gebiete der Städte zu verteilen, sind kläglich gescheitert. Viele neue Stadtentwicklungen und Sanierungen entsprechen nicht den Standards. Dennoch gibt es Städte auf dem europäischen Festland, die neue Maßstäbe für eine hochwertige nachhaltige Stadtentwicklung gesetzt haben. Dieses Buch befasst sich mit diesen Best-Practice-Beispielen - in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Skandinavien - und zeigt Wege auf, wie das Vereinigte Königreich und andere Länder das Gleiche tun könnten.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Teil 1 analysiert die wichtigsten Fragen der Stadtplanung und -entwicklung - in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen, nachhaltige Entwicklung, Wohnungspolitik, Verkehr und Entwicklungsmechanismen - und untersucht, inwieweit die Praxis im Vereinigten Königreich unzureichend ist.
Der zweite Teil begibt sich auf eine Reise zu Best-Practice-Städten in Europa, beginnend in Deutschland mit der Ankurbelung der Wirtschaft in den Städten, über die spektakulär erfolgreichen Neubaugebiete in den Niederlanden, den integrierten Stadtverkehr in Frankreich, das Streben der skandinavischen Länder nach Nachhaltigkeit in ihren Städten und schließlich zurück nach Deutschland, nach Freiburg - der Stadt, die "alles geschafft hat".
Der dritte Teil fasst die Lehren aus dem zweiten Teil zusammen und legt die wichtigsten Schritte dar, die erforderlich sind, um eine neue Welle der Stadtentwicklung und -erneuerung auf einer radikal anderen Grundlage einzuleiten.