Gutenbergs Europa: Das Buch und die Erfindung der westlichen Moderne

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Gutenbergs Europa: Das Buch und die Erfindung der westlichen Moderne (Barbier)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Gutenbergs Europa erforscht die tiefgreifenden Auswirkungen der Druckerpresse auf die westliche Gesellschaft und die Moderne, indem es die Voraussetzungen für ihre Erfindung, die technischen Innovationen, die sie einführte, und die sozioökonomischen Veränderungen, die sie hervorrief, detailliert beschreibt. Während das Buch für seine wissenschaftliche Tiefe und seinen Einblick gelobt wird, empfinden viele Leser es als dicht und akademisch, so dass es erhebliche Anstrengungen erfordert, sich mit dem Material vollständig auseinanderzusetzen.

Vorteile:

Eingehende Analyse und wissenschaftliche Strenge.
Reichhaltiger historischer Kontext, der das Europa vor und nach Gutenberg abdeckt.
Detaillierte Erforschung der sozioökonomischen Auswirkungen des Buchdrucks.
Leichte englische Übersetzung, die auch für Nicht-Fachleute verständlich ist.
Spannende Berichte über die frühen Drucker und durchdachte Beobachtungen über die Entwicklung des Lesens und der Texte.

Nachteile:

Die dichte und akademische Sprache kann für allgemeine Leser eine Herausforderung sein.
Einige Abschnitte sind übermäßig technisch, insbesondere in Bezug auf Druckverfahren.
Das Fehlen von Abbildungen erschwert die Beschäftigung mit dem Inhalt.
Das Buch erfordert aufgrund seiner Komplexität viel Zeit und Mühe, um es zu verstehen.

(basierend auf 11 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Gutenberg's Europe: The Book and the Invention of Western Modernity

Inhalt des Buches:

Große gesellschaftliche Umwälzungen gehen immer mit parallelen Veränderungen in den Systemen der sozialen Kommunikation einher - dem, was wir Medien nennen. In diesem Buch liefert der Historiker Fr (c)d (c)ric Barbier eine wichtige neue wirtschaftliche, politische und soziale Analyse der ersten großen "Medienrevolution" im Westen: Gutenbergs Erfindung der Druckerpresse in der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts. Jahrhunderts. Detailliert und mit einer Fülle historischer Belege zeichnet Barbier die Entwicklung der Handschriftenkultur im zwölften und dreizehnten Jahrhundert nach und zeigt, wie der stetig wachsende Bedarf an schriftlichen Dokumenten die Veränderungsprozesse in Gang setzte, die mit Gutenberg ihren Höhepunkt erreichten. Das fünfzehnte Jahrhundert wird als das "Zeitalter der Neugründungen" dargestellt, in dem Investitionen und Forschungen zu damals neuen Technologien, einschließlich der Druckerpresse, florierten.

Jahrhundert zurückverfolgt, analysiert Barbier die wichtigsten Merkmale dieser ersten Medienrevolution: das Wachstum der Technologie, die Organisation des modernen Literaturbetriebs, die Entwicklung von Überwachung und Zensur und die Erfindung des Prozesses der "Mediatisierung". Er bietet eine Vielzahl von Beispielen aus Städten in ganz Europa und betrachtet auch die Entwicklung der Printmedien in China und Korea.

Diese aufschlussreiche Neuinterpretation der Gutenberg-Revolution blickt auch über den spezifischen historischen Kontext hinaus, um Verbindungen zwischen dem Aufkommen des Drucks im Rheintal (Papiertal) und unserer eigenen modernen digitalen Revolution herzustellen. Das Buch ist von großem Interesse für Studenten und Wissenschaftler der frühneuzeitlichen Geschichte, der Literatur und der Medien und wird jeden ansprechen, der sich für eine der größten kulturellen Revolutionen aller Zeiten interessiert.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780745672588
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2016
Seitenzahl:320

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