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H. Hesketh Prichard - Through the Heart of Patagonia
Auf unserem kostbaren Globus erstrecken sich die Ozeane mit ihren majestätischen Wassern über 70 % der Erdoberfläche. Auf den Kontinenten wird das vom Menschen unberührte Land immer seltener und seltener.
Ein Gebiet, das sich sein ursprüngliches, unverdorbenes Aussehen nahezu bewahrt hat, ist Patagonien in Südamerika. Diese dünn besiedelte Region befindet sich am südlichen Ende Südamerikas und erstreckt sich über die riesigen Länder Argentinien und Chile. Als Ganzes umfasst es den südlichen Teil der Anden sowie die Wüsten, Pampas und Grasländer östlich davon.
Patagonien hat zwei Küsten: im Westen liegt es am Pazifischen Ozean und im Osten am Atlantischen Ozean.
Die Flüsse Colorado und Barrancas, die von den Anden zum Atlantik fließen, gelten gemeinhin als die nördliche Grenze des argentinischen Patagonien. Für das chilenische Patagonien liegt sie an der Reloncaví-Mündung.
Die Inselgruppe Feuerland markiert die schroffe Südgrenze und das berühmte Ende der Welt. Der Name Patagonien stammt von dem Wort patagón, mit dem der spanische Entdecker Magellan 1520 die Eingeborenen bezeichnete, die seine Expedition für Riesen hielt. Er nannte sie Patagonier, und wir gehen heute davon aus, dass sie vom Volk der Tehuelche abstammten, die in der Regel größer waren als die Europäer jener Zeit.
Patagonien erstreckt sich über eine Million Quadratkilometer und beherbergt eine reiche und vielfältige Pflanzen-, Tier- und Naturlandschaft. Es ist eine spektakuläre Wildnis voller Leben und voller Geschichte. Frühe Entdecker und Reisende nahmen eine manchmal schwierige und unbequeme Reise auf sich, um dorthin zu gelangen.
Die Worte und Bilder, die sie zurückbrachten, zeugen von einem bemerkenswerten Land und bemerkenswerten Menschen.