Habe eine Waffe - werde reisen

Bewertung:   (4,1 von 5)

Habe eine Waffe - werde reisen (Gaylyn Studlar)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine gründliche Analyse der Fernsehserie „Have Gun-Will Travel“ und bietet tiefe Einblicke in ihre Charaktere und kulturelle Bedeutung. Es ist Teil der TV-Meilensteine-Reihe und richtet sich an Leser, die sich für Medienwissenschaften und soziale Kommentare interessieren. Während es für engagierte Fans wertvolle Informationen bietet, könnte es einigen Lesern zu akademisch erscheinen.

Vorteile:

Bietet interessante Einblicke in den historischen und kulturellen Kontext von 'Have Gun-Will Travel'.
Geht auf Charakteranalysen und Themen ein, insbesondere auf den Charakter von Paladin.
Fesselnd für Fans, die tiefere Interpretationen der Serie schätzen.
Gut recherchiert und intelligent geschrieben.
Kann die Wertschätzung für die Serie durch neue Denkansätze erhöhen.

Nachteile:

Kann für Gelegenheitsfans der Serie, die geradlinige Action/Abenteuergeschichten bevorzugen, zu akademisch sein.
Manche Leser empfinden die Sprache und die Konzepte als zu intellektuell oder nicht so zugänglich.
Nicht unbedingt ein Buch zum mehrfachen Lesen; manche finden, dass es an Wiederholbarkeit mangelt.
Es wurden Lieferschwierigkeiten erwähnt, mit einigen Verzögerungen beim Erhalt des Buches.

(basierend auf 7 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Have Gun--Will Travel

Inhalt des Buches:

Have Gun-Will Travel, eine der erfolgreichsten Serien ihrer Zeit, wurde in den späten 1950er Jahren zu einem kulturellen Phänomen und machte ihren Star Richard Boone landesweit bekannt. Die Serie bot den Zuschauern mit dem mysteriösen, Shakespeare sprechenden Revolverhelden, der nur als "Paladin" bekannt war, einen ungewöhnlichen Helden und gewann eine treue Fangemeinde, darunter auch eine große weibliche Anhängerschaft. In Have Gun-Will Travel zeigt die Filmwissenschaftlerin Gaylyn Studlar anhand einer bemerkenswert breiten Palette von Episoden aus den sechs Staffeln der Serie, wie raffiniert die Serie mit vielen etablierten Konventionen des Westerns experimentierte.

Studlar untersucht zunächst, wie die Serie den Fernseh-Western sexy machte, indem sie durch ihren "Dandy"-Protagonisten und die liberaleren Erwartungen an die weibliche Sexualität die Ängste und Bestrebungen im sexuellen Bereich in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ansprach. Sie untersucht auch das Interesse der Serie an einer Vielzahl historischer Themen und zeitgenössischer Anliegen - einschließlich unterschiedlicher Vorstellungen von Gerechtigkeit und der Bedeutung rassischer und kultureller Unterschiede in einer Zeit, die von der Bürgerrechtsbewegung geprägt war. Anhand der Produktionsgeschichte von Have Gun-Will Travel gibt Studlar einen Einblick in die Fernsehindustrie der späten 1950er und frühen 1960er Jahre und zeigt, wie der Star der Serie in dieser Übergangszeit, in der die Programmgestaltung von den Sponsoren zu den Sendern wechselte, einen kontroversen Einfluss auf die Ästhetik der Serie ausübte.

Da Have Gun-Will Travel so populär war und sich gleichzeitig so sehr von seinen Vorgängern und Konkurrenten unterschied, bietet die Serie eine einzigartige Gelegenheit zu untersuchen, welche Freuden und Herausforderungen Fernseh-Western ihren Zuschauern bieten konnten. Fans der Serie sowie Wissenschaftler der Fernsehgeschichte und des Western-Genres werden diesen aufschlussreichen Band genießen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780814339763
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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