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Jahrhunderts etablierte Halford Mackinder die Geografie als neue Disziplin an den englischen Universitäten, sagte den Niedergang des britischen Einflusses in der Weltpolitik und den Aufstieg der totalitären Regime in Europa voraus und unternahm im Rahmen seiner persönlichen Forschungen die Erstbesteigung des Mount Kenia. Seine Ansichten beeinflussten die amerikanische Außenpolitik während des Zweiten Weltkriegs, und seine weitreichenden Ideen - insbesondere seine "Heartland"-Theorie - hatten schließlich großen Einfluss auf die Art und Weise, wie die Führer vieler Nationen über die Welt dachten.
Brian W. Blouets anschauliche Biografie dieses bemerkenswerten Geopolitikers beschreibt die wichtigsten Phasen seines Lebens und die Entwicklung seines Denkens, wobei ein großer Abschnitt Mackinders vorausschauenden Analysen des Weltgeschehens gewidmet ist. BRIAN W.
BLOUET, geboren in Großbritannien und ausgebildet an der Universität von Hull, lebt und lehrt seit 1964 in den Vereinigten Staaten. Er ist Professor und Leiter des Fachbereichs Geographie an der Texas A&M University und Fellow der Royal Geographical Society.
Für dieses Buch hat er in britischen Archiven recherchiert, darunter in Sammlungen in Oxford, Reading, London und Edinburgh. Er hat zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der Geographie veröffentlicht, darunter eine Geschichte der akademischen Geographie in den Vereinigten Staaten.