Bewertung:

Das Buch von Greg Levey hat gemischte Kritiken erhalten. Viele loben den Humor und die aufschlussreichen Anekdoten über das Leben in Israel, insbesondere in der israelischen diplomatischen Vertretung. Andere hingegen kritisieren es für seine allzu negative Darstellung der israelischen Kultur und für einen vermeintlichen Mangel an Tiefe beim Verständnis der Komplexität des Landes.
Vorteile:Das Buch wird durchweg als witzig und fesselnd beschrieben, mit fesselnden Anekdoten, die bei denen, die mit der israelischen Kultur vertraut sind, gut ankommen. Die Leser empfanden es als zwingend lesenswert und schätzten Leveys Fähigkeit, absurde und komische Situationen realistisch darzustellen. Das Buch bietet eine Insider-Sicht, die viele als erhellend und nachvollziehbar empfanden.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass das Buch einen negativen Ton hat, dem es an Ausgewogenheit mangelt, da es sich vorwiegend auf die Absurditäten und Frustrationen des Lebens in Israel konzentriert und die Menschen oft in einem schlechten Licht erscheinen lässt. In einigen Rezensionen wird eine herablassende Haltung des Autors sowie eine unzusammenhängende Erzählung erwähnt, die manchmal jugendlich und übermäßig vereinfachend wirkt.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Shut Up, I'm Talking: And Other Diplomacy Lessons I Learned in the Israeli Government: A Memoir
Als der fünfundzwanzigjährige Jurastudent Gregory Levey sich um ein Praktikum im israelischen Konsulat bewarb, bekam er mehr, als er erwartet hatte. Der Redenschreiber der israelischen Delegation bei den Vereinten Nationen hatte gekündigt, und Levey wurde gebeten, die freie Stelle zu besetzen. Die Situation wurde noch seltsamer, als er nach Jerusalem versetzt wurde, um Reden für Premierminister Ariel Sharon zu schreiben.
Shut Up, I'm Talking ist der verblüffende Bericht über Leveys Reise in das Nervenzentrum der nahöstlichen Politik. Während seiner dreijährigen Tätigkeit in der israelischen Regierung wurde Levey immer wieder in höchst unwahrscheinliche Situationen gedrängt.
Mit scharfem Blick und großem Sinn für das Absurde bietet Levey den allerersten Blick in die israelische Politik aus der Perspektive eines völligen Außenseiters und kommt zu dem Schluss, dass die israelische Regierung kein Ort für einen netten jüdischen Jungen ist.