
Handbook of Energy Management in Agriculture
Dieses Handbuch bietet einen ganzheitlichen Überblick über die verschiedenen Aspekte des Energiemanagements in der Landwirtschaft und orientiert sich dabei an den Zielen der nachhaltigen Entwicklung.
Es behandelt mögliche Anwendungen nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch aus wirtschaftlicher, finanzieller, sozialer, regulatorischer und politischer Sicht. Die Landwirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in den verschiedenen Agrarökologien der Welt, der in jeder Phase der Produktion Energie benötigt, von der Herstellung und Anwendung von Chemikalien über den Betrieb von Traktoren, die Saatgut ausbringen und Ernten einbringen, bis hin zur Stromversorgung von Tierhaltungsanlagen.
Der Großteil der landwirtschaftlichen Forschung hat sich auf den Einsatz von Betriebsmitteln, die Produktion und die Produktivität konzentriert, wohingegen die rationelle Energiebilanzierung und -nutzung ein übersehenes und wahrscheinlich unterschätztes Segment bleibt, das bisher bei der Formulierung des Rahmens für das Agrarökosystem ignoriert wurde. Die Untersuchung des Energiemanagements ist ein neues Gebiet in der Landwirtschaft und stellt aufgrund der komplexen Betriebe, der räumlich-zeitlichen Variabilität, der Belastung durch Verschmutzung und der vorherrschenden Auswirkungen des anthropogenen Faktors auf Ökologie und Umwelt eine Herausforderung dar. Aber es lohnt sich, die Herausforderung anzunehmen, wenn man bedenkt, welch wichtige Rolle die Energie für eine nachhaltige Entwicklung spielt, wie die zunehmende Forschung in letzter Zeit gezeigt hat.
In jüngster Zeit gibt es weltweit kritische, eingehende Studien, in denen die Erfassung und der Fluss von Energie im Ökosystem bewertet werden, was dazu beitragen wird, einen konzeptionellen Rahmen zu entwickeln, um diese lebenswichtige Ressource in das landwirtschaftliche Managementkonzept einzubeziehen. Dieses Buch ist eine hochmoderne Ressource für einen breiten Leserkreis, zu dem eine Vielzahl von Interessenvertretern und Fachleuten aus Universitäten, öffentlichen Energieeinrichtungen, Landwirten und der Agrarindustrie, dem öffentlichen Gesundheitswesen und anderen relevanten Einrichtungen sowie die breite Öffentlichkeit gehören.