Hannah Arendt: Ein Leben in dunklen Zeiten

Bewertung:   (4,4 von 5)

Hannah Arendt: Ein Leben in dunklen Zeiten (C. Heller Anne)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine gut geschriebene und fesselnde Biografie von Hannah Arendt, die ihre Lebensgeschichte mit ihren philosophischen Ideen verwebt. Es gibt Einblicke in ihre Erfahrungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Eichmann-Prozess und ihren Beziehungen, und macht sie nicht nur zu einer Denkerin, sondern auch zu einer nahbaren Person. Die Leserinnen und Leser schätzen die Klarheit und Zugänglichkeit des Textes, auch wenn einige Probleme mit Tippfehlern in der digitalen Ausgabe bemängeln.

Vorteile:

Gut geschrieben und fesselnd
bietet eine klare und zugängliche Einführung in Arendts Leben und Ideen
verbindet persönliche und intellektuelle Erzählungen
ermutigt zur weiteren Lektüre von Arendts Werken
präsentiert eine durchdachte Darstellung ihrer Herausforderungen und ihres Einflusses.

Nachteile:

Die digitale Ausgabe ist mit Tipp- und Grammatikfehlern behaftet, die das Lesen erschweren können; aufgrund des knappen Formats bleibt zwangsläufig etwas Tiefe auf der Strecke.

(basierend auf 65 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Hannah Arendt: A Life in Dark Times

Inhalt des Buches:

Der gefeierte Biograf präsentiert „ein einfühlsames Leben der umstrittenen politischen Philosophin“ und Autorin von Eichmann in Jerusalem (Kirkus Reviews).

Hannah Arendt war eine polarisierende Kulturtheoretikerin - von ihren Kollegen als Visionärin gepriesen und von ihren Kritikern als Wichtigtuerin und Betrügerin beschimpft. Geboren in Preußen als Kind assimilierter jüdischer Eltern, floh sie 1933 aus Hitlerdeutschland. Arendt ist heute vor allem für den Sturm der Kontroverse bekannt, der ihre 1963 im New Yorker erschienene Serie über den Prozess gegen Adolf Eichmann, einen entführten Nazi-Kriegsverbrecher, umgab.

Arendts erstes Buch, The Origins of Totalitarianism (Die Ursprünge des Totalitarismus), veränderte im Alleingang die Art und Weise, wie Generationen auf der ganzen Welt Faschismus und Völkermord betrachteten. Ihr berühmtestes Werk, Eichmann in Jerusalem, löste eine heftige Debatte aus, die bis heute anhält und durch die posthume Entdeckung, dass sie die Geliebte des Philosophen und Nazi-Sympathisanten Martin Heidegger gewesen war, noch verschärft wurde.

In dieser umfassenden Biografie geht Anne C. Heller der Quelle von Arendts Widersprüchen und Errungenschaften auf den Grund - ihrem Gefühl, ein „bewusster Paria“ zu sein - einer jener seltenen Menschen, die „das Vertrauen in uns selbst nicht verlieren, wenn die Gesellschaft uns nicht billigt“ und die „keinen Preis zahlen“, um die Akzeptanz anderer zu gewinnen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781504073387
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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