Harmony Korine: Interviews

Bewertung:   (4,5 von 5)

Harmony Korine: Interviews (Eric Kohn)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen detaillierten Einblick in Harmony Korines Karriere und seinen kreativen Prozess anhand von Interviews und zeichnet seine Entwicklung von „Kids“ bis „Spring Breakers“ nach. Obwohl es wertvolle Einblicke bietet, wird das Buch wegen Redundanz und zahlreicher Bearbeitungsfehler kritisiert.

Vorteile:

Es ist äußerst informativ, bietet exklusives Material, das in anderen Interviews nicht zu finden ist, und gewährt tiefe Einblicke in Korines künstlerische Inspirationen und den Prozess des Filmemachens. Fans von Korines Werk werden es aufschlussreich und lesenswert finden.

Nachteile:

Das Buch leidet unter Redundanz, da sich Informationen über mehrere Interviews hinweg wiederholen. Außerdem enthält es zahlreiche Grammatik- und Rechtschreibfehler, die das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigen. Einige Leser meinen, dass es eher einer unbearbeiteten Zusammenstellung von Online-Inhalten als einem ausgefeilten Buch ähnelt.

(basierend auf 5 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

Harmony Korine: Interviews zeichnet den atemberaubenden Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg des Filmemachers Korine anhand seiner eigenen, sich entwickelnden Stimme nach. Diese einzigartige Chronik vereint Interviews aus über zwei Jahrzehnten und enthält seltene Interviews, die seit Jahren nicht mehr gedruckt werden konnten, sowie ein ausführliches neues Gespräch, das im Haus des Filmemachers in Nashville aufgenommen wurde.

Nach mehr als zwanzig Jahren ist Harmony Korine (geb. 1973) immer noch einer der prominentesten und zugleich subversivsten Filmemacher Amerikas. Seit seinem Eintritt in die unabhängige Filmszene als unbändiges Wunderkind, das 1992 das Drehbuch für Larry Clarks Kids schrieb, hat Korine seinen Status als ultimativer filmischer Provokateur beibehalten.

Er ist ein intelligenter Beobachter moderner sozialer Milieus und gleichzeitig ein Nasenstüber für diese.

Jetzt, im mittleren Alter und einflussreicher denn je, bleibt Korine absichtlich sensationslüstern und unermüdlich kreativ. Nach dem Erfolg von Kids führte er zwei Jahre später Regie bei dem verträumten Porträt der Verwahrlosung, Gummo.

Mit seinem kühnen digitalen Videodrama Julien Donkey-Boy aus dem Jahr 1999 bewies Korine erneut seine Vorliebe für die Verschmelzung experimenteller, subversiver Interessen mit lyrischen Erzähltechniken. Er überlebte ein frühes Karriere-Burnout und tauchte mit einem Dreiergespann aufschlussreicher Werke wieder auf, die auf seinen früheren ästhetischen Neigungen aufbauten: ein überraschend zartes Nachdenken über Identität (Mister Lonely), ein düsterer Quasi-Tagebuchfilm (Trash Humpers) und ein scharfes Porträt des amerikanischen Hedonismus (Spring Breakers), das einen beachtlichen kommerziellen Erfolg erzielte. Im Laufe seiner Karriere hat er sich auch als Mixed-Media-Künstler betätigt, zu dessen Tätigkeitsfeldern Musikvideos, Gemälde, Fotografie, Veröffentlichungen, Songwriting und Performance-Kunst gehören.

Eric Kohn, Brooklyn, New York, ist Chef-Filmkritiker und leitender Redakteur bei Indiewire sowie Manager des Criticwire Network. Seine Artikel sind in der New York Times, Cineaste, Filmmaker und anderen Publikationen erschienen. Er ist Mitglied des New York Film Critics Circle.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781496804631
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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