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Harriet Beecher Stowe: A Spiritual Life
„Sie sind also die kleine Frau, die diesen großen Krieg begonnen hat“, soll Abraham Lincoln gewitzelt haben, als er Harriet Beecher Stowe traf. Ihr Roman Onkel Toms Hütte aus dem Jahr 1852 bekehrte Tausende von Lesern zur Anti-Sklaverei-Bewegung und machte deutlich, dass die Tage der Sklaverei gezählt waren.
Über Nacht wurde Stowe zu einer Berühmtheit, aber für die Befürworter der Sklaverei war sie der Teufel im Unterrock. In den meisten Schriften über Stowe wird sie als literarische Figur und Sozialreformerin behandelt, während ihr christlicher Glaube heruntergespielt wird.
Doch Nancy Koesters Biografie hebt Stowes Glauben als zentralen Bestandteil ihres Lebens hervor - sowohl ihren öffentlichen Kampf gegen die Sklaverei als auch ihren persönlichen Kampf durch tiefe Trauer hindurch, um einen gnädigen Gott zu finden. Koester hat Stowes eigene Schriften, sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte, akribisch recherchiert und zeichnet Stowes Glaubensweg vom evangelikalen Calvinismus über den Spiritualismus zur anglikanischen Spiritualität in einer fließenden, fesselnden Erzählung nach.