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Harsh Lessons: Iraq, Afghanistan and the Changing Character of War
Die jüngsten Kriege in Afghanistan und im Irak waren sehr umstritten. Die Verluste, die Unlösbarkeit der Konflikte und das offensichtliche Scheitern der USA und ihrer Verbündeten, ihre Ziele zu erreichen, haben dazu geführt, dass viele die Kriege als Fehlschläge ansehen.
Dies hat dazu geführt, dass im Westen das Vertrauen in die Nützlichkeit von Gewalt als Instrument der Staatsmacht verloren gegangen ist. Beide Kriege sind von Journalisten gut beschrieben worden. An Memoiren besteht kein Mangel.
Es wird jedoch kaum erörtert, wie sich die Führung dieser Kriege und die Fähigkeiten der beteiligten Streitkräfte veränderten und weiterentwickelten und welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die künftige Kriegsführung haben. Dieses Buch vermittelt dem Leser ein klares Verständnis der militärischen Charakterdynamik beider Kriege und wie sich diese zwischen 2001 und 2014 verändert hat.
Dazu gehören Strategie, Operationen, Taktik und Technologie der Streitkräfte der USA und ihrer Verbündeten, der afghanischen und irakischen Regierungstruppen sowie der Aufständischen und Milizen, wobei aufgezeigt wird, wie sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben. Viele dieser Entwicklungen sind auch für künftige Konflikte von Bedeutung.
In dem Buch werden diejenigen aufgezeigt, die für die Streitkräfte der USA, der NATO und anderer westlicher Staaten, für die Aufständischen sowie für die Streitkräfte von Staaten, die sich für eine militärische Konfrontation mit dem Westen entscheiden könnten, von größerer Bedeutung sein könnten.