Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Hardship and Force Majeure in International Commercial Contracts: Dealing with Unforeseen Events in a Changing World
Höhere Gewalt und Härtefälle werden im internationalen Handel häufig geltend gemacht, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten, die eine Erfüllung unmöglich oder undurchführbar machen. Die meisten nationalen Gesetzgeber haben Regelungen für diese Fälle vorgesehen, aber die spezifischen Lösungen in den nationalen Gesetzen sind von Land zu Land sehr unterschiedlich.
In den letzten Jahren hat die zunehmende Komplexität des Handels in einer globalisierten Welt die Zahl der Situationen, in denen sich eine Partei auf höhere Gewalt oder Härtefälle berufen kann, stark erhöht. Die Parteien müssen in der Lage sein, die Art und die Merkmale von höherer Gewalt und Härte zu analysieren und nach Vertragsklauseln zu suchen, die diese Fragen in Übereinstimmung mit ihren Bedürfnissen regeln können. Dieses Dossier wurde von internationalen Praktikern verfasst und untersucht die Entwicklung der Härtefallregeln, die ICC-Härtefallklausel und die Perspektiven der Vertragsanpassung durch Schiedsrichter.
Der Abschnitt über Höhere Gewalt enthält einen Überblick über die jüngste Rechtsprechung der Schiedsgerichte (Hindernis außerhalb des Einflussbereichs und Risiko des Schuldners, Vorhersehbarkeit, Kausalitätserfordernis), eine Analyse der ICC-Klausel über Höhere Gewalt von 2003 und eine Aktualisierung ihrer Überarbeitung. Zwei weitere wichtige Themen sind enthalten: das Verhältnis zwischen höherer Gewalt und anwendbarem Recht, allgemeine Rechtsgrundsätze und Handelsbräuche sowie die Auswirkungen von Wirtschaftssanktionen.