Bewertung:

In den Rezensionen zu Tim Rileys Buch über Bob Dylan kommt erhebliche Unzufriedenheit zum Ausdruck, wobei Probleme mit dem Ton und der Perspektive des Autors auf Dylans Werk hervorgehoben werden. Während einige Abschnitte für ihre Analyse von Dylans früher Karriere gelobt werden, kritisieren viele Rezensenten Riley für seine harsche Kritik an Dylans späteren Alben und dafür, dass er anscheinend ein Hühnchen mit dem Künstler zu rupfen hat.
Vorteile:Einige Leser schätzten Rileys aufschlussreiche Analyse von Dylans frühem Werk, insbesondere seiner soziopolitischen Lieder und seiner Gesangsleistung. Einige fanden das Buch bis zu einem gewissen Punkt fesselnd und lobten Rileys Bibliografie und Diskografie.
Nachteile:Die Mehrheit der Rezensenten empfand das Buch als enttäuschend, zu negativ gegenüber Dylans späterem Werk und zu wenig Wertschätzung für die wichtigen Beiträge, die nach Mitte der 1970er Jahre geleistet wurden. Die Rezensenten kritisierten auch Rileys Behauptungen über Dylans Absichten und seine übermäßige Konzentration auf Drogeneinflüsse und meinten, dass er im weiteren Verlauf des Buches übermäßig abweisend und bösartig wurde.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Hard Rain
Ein eingehender Blick auf über dreißig Jahre Aufnahmen des Nobelpreisträgers Bob Dylan, einschließlich einer Analyse von "The Times They Are A-Changing", "Like a Rolling Stone" und "Tangled Up in Blue".
Indem er mehr als dreißig Jahre von Dylans Aufnahmen, Filmen und Live-Konzerten unter die Lupe nimmt, um frische und manchmal ketzerische Urteile über sein Werk abzugeben, beweist Tim Riley überzeugend, dass Bob Dylan der wichtigste amerikanische Rock 'n' Roller seit Elvis ist. Er zeichnet die sprunghaften Veränderungen der Dylan-Persönlichkeit nach, von der akustischen zur elektrischen Musik, und bewertet die Schuld des Sängers gegenüber früheren Musikern sowie seinen Einfluss auf Künstler wie die Byrds, Bruce Springsteen und Elvis Costello.
Enthält ein neues Nachwort, das Dylans 30-jähriges Jubiläum und sein Grammy-Award-Comeback 1998 beleuchtet.