Bewertung:

Das Buch „Hateland: A Long, Hard Look at America's Extremist Heart“ (Ein langer, harter Blick auf Amerikas extremistisches Herz) von Daryl Johnson bietet einen beunruhigenden Einblick in den Anstieg von Extremismus und inländischem Terrorismus in Amerika und untersucht die Rolle der sozialen Medien, der politischen Polarisierung und des historischen Kontexts. Obwohl das Buch für seine gründliche Analyse und überzeugende Argumentation gelobt wurde, empfinden einige Leser es als repetitiv, übermäßig detailliert und einseitig in seinem Fokus.
Vorteile:⬤ Nachdenklich stimmend und informativ, wichtige gesellschaftliche Themen hervorhebend.
⬤ Detaillierte Untersuchung des zunehmenden Inlandsterrorismus und des Einflusses der sozialen Medien.
⬤ Bietet wertvollen historischen Kontext und Einblicke in die Dynamik von Hassgruppen.
⬤ Fordert die Leser heraus, sich mit unbequemen Wahrheiten über Extremismus auseinanderzusetzen.
⬤ Ansprechend und verständlich geschrieben.
⬤ Einige Leser empfanden das Buch als repetitiv und überfrachtet mit Details.
⬤ Kritik an der vermeintlichen Voreingenommenheit, insbesondere an der Betonung des Rechtsextremismus gegenüber anderen Formen.
⬤ Mehrere Erwähnungen falscher Gleichwertigkeiten zwischen verschiedenen Gruppen, die zu Verwirrung führen.
⬤ Die chronologische Struktur wird als unübersichtlich und schwer nachvollziehbar kritisiert.
⬤ Einige Leser haben geäußert, dass das Buch zu beunruhigend oder deprimierend sein kann, um es in einem Zug zu lesen.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Hateland: A Long, Hard Look at America's Extremist Heart
Amerika ist ein Land, in dem Extremismus nicht mehr zu den schattenhaften Rändern des Landes gehört, sondern bequem im nationalen Mainstream existiert.
Zu diesem alarmierenden Schluss kommt der Geheimdienstanalyst Daryl Johnson, ein Experte für inländischen Extremismus mit mehr als fünfundzwanzig Jahren Erfahrung in der Verfolgung radikalisierter Gruppen für die US-Regierung. In diesem Buch seziert Johnson die sich rasch ausbreitenden Formen des amerikanischen Hasses und der Radikalisierung, darunter weiße Nationalisten, regierungsfeindliche Milizen, Antifaschisten (Antifa), militante schwarze Nationalisten und extremistische islamische Gruppen.
Der Autor entwickelt ein prägnantes Modell, das erklärt, wie Extremisten sowohl auf der extremen Rechten als auch auf der extremen Linken dieselben Techniken anwenden, um Personen zu rekrutieren und zu radikalisieren und sie zu Gewalttätern zu machen. Er untersucht auch die politischen Kräfte, die diese Bedrohung schüren und die US-Regierung davon abgehalten haben, Gegenmaßnahmen zu identifizieren und zu entwickeln, einschließlich einer unverhältnismäßigen Konzentration auf den islamischen Terrorismus. Johnson schließt mit der Schilderung individueller Geschichten von Deradikalisierung, die alle das Ergebnis einer persönlichen Neubewertung früherer extremistischer Überzeugungen waren.
Er empfiehlt mehr Ressourcen auf Landes- und Bundesebene für die Bekämpfung radikaler Bewegungen und drängt auf eine bessere Kommunikation und Koordination zwischen den Strafverfolgungsbehörden. Diese gründliche Analyse einer wachsenden Bedrohung, die Amerika als Geisel genommen hat, wirft ein grelles Licht auf die dunkelsten Segmente der amerikanischen Gesellschaft und bietet praktische Mittel für den Umgang mit ihren gewalttätigen Bedrohungen.