Bewertung:

Das Haus der verborgenen Mütter von Meera Syal erforscht Themen wie Leihmutterschaft, kulturelle Identität und die Kämpfe von Frauen im indischen und britischen Kontext. Die Erzählung folgt Shyama, einer britischen Inderin, die mit ihrem jüngeren Partner Toby ein Kind haben möchte, und führt die beiden nach Indien zur Leihmutterschaft. In dem Buch werden mehrere Handlungsstränge miteinander verwoben und ernste Themen wie die Stärkung der Rolle der Frau, gesellschaftliche Herausforderungen in Indien und familiäre Beziehungen angesprochen.
Vorteile:Das Buch wird für seinen fesselnden Schreibstil, seine emotionale Tiefe und die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen wie Frauenrechte, kulturelle Identität und die Komplexität der Leihmutterschaft gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die Entwicklung der Charaktere und die Fähigkeit der Autorin, Humor mit ernsten Themen zu verweben. Die Erzählung wird als aufschlussreich beschrieben und bietet ein reichhaltiges Bild des modernen Indiens.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass das Tempo nicht immer gleichmäßig ist und einige Charaktere, wie z. B. Toby, unterentwickelt wirken. Einige Leser fanden bestimmte Nebenhandlungen unnötig und hatten das Gefühl, dass die Geschichte vom Hauptthema abschweift. Außerdem könnte die Verwendung indischer Wörter das Verständnis für manche Leser erschweren. In einigen Rezensionen wurde darauf hingewiesen, dass das Buch vorhersehbar sein könnte und es Momente mit unrealistischen Szenarien gab.
(basierend auf 161 Leserbewertungen)
House of Hidden Mothers
Das Leben war nicht immer einfach für Shyama, eine Frau in den Vierzigern, deren Mann sie verlassen hat, als die gemeinsame Tochter noch klein war.
Aber sie hat endlich ihr Glück mit Toby gefunden, einem Mann, der zehn Jahre jünger ist als sie. Sie und Toby wünschen sich ein gemeinsames Kind, aber Shyamas Arzt sagt ihr, dass ihre Gebärmutter "ungastlich" geworden ist ("Eine ungastliche Gebärmutter").
Während Shyama und Toby sich auf die Suche nach der perfekten Leihmutter begeben, ist eine junge Frau namens Mala im ländlichen Indien davon überzeugt, dass das Austragen eines Kindes für ein internationales Paar ihr Weg aus der Armut sein wird - und als sich ihr Leben mit dem von Shyama kreuzt, stellen die beiden Frauen bald fest, dass eine scheinbar einfache Vereinbarung weitaus komplizierter ist, als sie zunächst schien.