
Homemaking: Radical Nostalgia and the Construction of a South Asian Diaspora
Ist es möglich, an eine gegenhegemoniale, progressive Nostalgie zu denken, die die Marginalisierten feiert und unterstützt? Wie könnte eine solche Nostalgie aussehen, und welche politische Bedeutung könnte sie haben?
Heimwerken: Radikale Nostalgie und die Konstruktion einer südasiatischen Diaspora untersucht das diasporische Leben in südasiatischen Gemeinschaften in Europa, Nordamerika und Australien, um die Art und Weise darzustellen, wie Mitglieder dieser Gemeinschaften Nostalgie nutzen, um ihre eigenen Identitäten zu konstruieren.
Anhand einer Reihe von Beispielen aus der Literatur, dem Kino, der bildenden Kunst, der Musik, den Computerspielen, den Mainstream-Medien, den physischen und virtuellen Räumen und vielen anderen kulturellen Objekten wird in diesem Buch argumentiert, dass es möglich und notwendig ist, diese Nostalgie so zu lesen, dass sie dazu beiträgt, einen kraftvollen Begriff von Heimat zu schaffen, der dabei helfen kann, internationale Beziehungen von Imperium und Kapital zu überwinden und stattdessen einen pan-nationalen Raum der Zugehörigkeit zu schaffen.
Dieses Heimweh steht für die beharrliche Suche nach einem Ort, an den man nach eigenen Vorstellungen gehört. Durch Wort, Bild und Musik konstruiert, durch Träume und Phantasie bewahrt, bietet die Heimat Nahrung im fortwährenden Kampf, die Gegenwart und die Zukunft zum Besseren zu verändern.