Bewertung:

Das Buch präsentiert eine einzigartige, objektorientierte Analyse von Horrorfilmen, die eine neue Perspektive auf vertraute Themen bietet und das Verständnis des Lesers für das Genre vertieft. Das Buch ist für Horrorfreunde interessant, da es Verbindungen zwischen so unterschiedlichen Themen wie Haushaltsgegenständen und Horrorthemen herstellt. Manche Leser empfinden den intellektuellen Ansatz jedoch als zu komplex oder manchmal sogar als prätentiös.
Vorteile:Kreativer Aufbau im Grundrissformat, fesselnd und unterhaltsam für Horrorfans, aufschlussreiche Verbindungen zwischen Horrorfilmen und Alltagsgegenständen, regt zur tieferen Analyse bekannter und obskurer Filme an, weckt Spannung und Inspiration für die Erforschung des Horrorgenres.
Nachteile:Einige Leser könnten den intellektuellen und abstrakten Ansatz als zu komplex oder unzusammenhängend empfinden und das Gefühl haben, dass er die Einfachheit zugunsten von Cleverness übertreibt. Nicht geeignet für diejenigen, die mit Horror nicht vertraut sind oder einfache Literatur bevorzugen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Household Horror: Cinematic Fear and the Secret Life of Everyday Objects
Machen Sie einen Rundgang durch das Haus, in dem eine Mikrowelle einen Kobold tötete, eine Schreibmaschine Jack zu einem langweiligen Jungen machte, eine Nähmaschine Carries Ballkleid herstellte und Zimmerpflanzen Sie im Schlaf töten könnten. In Household Horror: Cinematic Fear and the Secret Life of Everyday Objects beleuchtet Marc Olivier das Wunder, die Angst und die erschreckende Dimension von Objekten im Horrorkino.
Inspiriert von der objektorientierten Ontologie und der nicht-menschlichen Wende in der Philosophie, stellt Olivier Objekte im Film auf eine Stufe mit Menschen. So argumentiert er beispielsweise, dass ein Schlafsofa ebenso der Star von Sisters ist wie Margot Kidder, dass es in Der Exorzist um ein besessenes Bett geht und dass Rosemary's Baby ein Konflikt zwischen Kräuter-Shakes und pränatalen Vitaminen ist. Household Horror belebt die Horrorfilmkritik neu, indem er das unergründliche Wesen von so scheinbar harmlosen Gegenständen wie Fernbedienungen, Heizkörpern, Kühlschränken und Esstischen untersucht.
Olivier fragt, was Hitchcocks Psycho uns über Duschvorhänge erzählt. Was können wir von Freddie Krügers größtem Komplizen, der Matratze, lernen? Raum für Raum betrachtet Olivier die dunkle Seite von vierzehn Haushaltsgegenständen, um zu zeigen, wie die Objekte in diesen Filmen ihre eigene Macht manifestieren und sich mit spezifischen kulturellen Ängsten und Sorgen verbinden.