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Holy Anarchy: Dismantling Domination, Embodying Community, Loving Strangeness
Vielleicht ist die Dekolonisierungsagenda ja gar kein zusätzliches Gepäck, das die Kirche zusätzlich zu allem anderen tragen muss.
Vielleicht ist sie stattdessen das Herzstück dessen, worum es der Kirche gehen sollte - zu stören, unbequem zu sein und eine Art "heilige Anarchie" zu schaffen. In Holy Anarchy zeigt Graham Adams einen Bereich auf, in dem alle Herrschaftsdynamiken, nicht zuletzt in der Kirche, unterlaufen werden.
Sie durchschneidet die Loyalitäten und Grenzen der Religionen und fördert die größtmögliche Solidarität unter den Verschiedenen. Das Buch ist dringend und zeitgemäß und verwebt Themen rund um das Imperium, die Befreiung und die dekoloniale Praxis mit einer Erkundung des Wesens und der Reichweite der kirchlichen Gemeinschaft, des interreligiösen Engagements, der Mission und des Gottesdienstes.