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Saints and Monsters in Medieval French and Occitan Literature: Sublime and Abject Bodies
Von gummiartigen Märtyrern bis hin zu geisterhaften Asketen, von pestartigen Drachen bis hin zu lästigen Riesen - die Körper, die das Publikum von Heiligenleben im Mittelalter faszinierten, sind zunehmend Gegenstand theoretischer Debatten in der Mediävistik über Körperlichkeit.
Saints and Monsters stützt sich auf die Begriffe des „Erhabenen“ und des „Abjekten“, um die Rolle zu untersuchen, die diese heiligen und unheiligen Körper bei der Bildung von Gemeinschaften spielten. Anhand einer Reihe von Biografien der Heiligen Margarete, Georg, Honorat und Enimia - von denen einige der Wissenschaft bisher unbekannt waren - zeigt Huw Grange, dass sich die außergewöhnlichen Körper der mittelalterlichen französischen und okzitanischen Hagiografie im Zusammenhang mit einer Reihe von sich wandelnden historischen, kulturellen und geografischen Erfordernissen verändern.
Huw Grange ist Junior Research Fellow für Französisch am Jesus College in Oxford.