Bewertung:

Das Buch „Remedies for Sorrow“ von Megan Nix ist eine kraftvolle und zu Herzen gehende Erzählung über die Herausforderungen und Erfahrungen von Familien, die von kongenitaler CMV betroffen sind. Es ist gut recherchiert und verwebt persönliche Geschichten mit wichtigen Informationen über das Virus, mit dem Ziel, das Bewusstsein für seine Auswirkungen zu schärfen, insbesondere im Hinblick auf die Schwangerschaftsvorsorge. Viele Leserinnen und Leser empfanden das Buch als fesselnd und inspirierend und plädierten dafür, es in die medizinische Ausbildung und für werdende Eltern zu empfehlen.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben und fesselnd, so dass es leicht zu lesen und nachvollziehbar ist.
⬤ Bietet wichtige Informationen über kongenitale CMV, die oft übersehen werden.
⬤ Verwebt persönliche Erfahrungen mit sachlichen Details und schafft so eine zu Herzen gehende Erzählung.
⬤ Ermutigt das Bewusstsein und die Fürsprache für Familien, die von CMV betroffen sind.
⬤ Viele Leser empfanden das Buch als ermutigend und bestärkend, da es sich mit ihren persönlichen Geschichten deckt.
⬤ Einige Leser wünschten sich mehr Informationen über alternative Therapien und über die Auswirkungen von CMV über angeborene Fälle hinaus.
⬤ Einige wenige Kritiker erwähnen, dass die Autorin gelegentlich die Herausforderungen zu übersehen schien, denen Familien mit „typischen“ Kindern gegenüberstehen.
⬤ Der Schwerpunkt auf kongenitaler CMV könnte dazu führen, dass sich einige Leser eine umfassendere Berichterstattung über die weitergehenden Auswirkungen wünschen.
(basierend auf 33 Leserbewertungen)
Remedies for Sorrow: An Extraordinary Child, a Secret Kept from Pregnant Women, and a Mother's Pursuit of the Truth
Die inspirierenden Memoiren einer Mutter, deren Kind taub geboren wird, führen sie dazu, ein vermeidbares Virus zu erforschen und aufzudecken, das mehr Behinderungen bei Kindern verursacht als jedes andere - aber von der medizinischen Gemeinschaft verschwiegen wird.
Ein Virus verursacht mehr Geburtsfehler und Behinderungen bei Kindern als jede andere Infektionskrankheit, doch 91 Prozent der Amerikaner wissen nicht, dass es existiert. Im Jahr 2015 wurde die zweite Tochter von Megan Nix, Anna, auffallend klein geboren und fiel bei den Hörtests für Neugeborene durch. Megan und ihr Mann erfuhren, dass Anna aufgrund einer Infektion im Mutterleib mit dem Zytomegalie-Virus (CMV), einer Krankheit, die Megan sich während der Schwangerschaft unwissentlich bei ihrem Kleinkind zugezogen hatte, taub sein und lebenslange Verzögerungen aufweisen könnte.
Während Ärzte schwangere Frauen vor den Risiken von Mittagsfleisch, Sushi und unpasteurisiertem Käse warnen, erwähnen sie nicht, dass CMV im Speichel eines von drei Kleinkindern ansteckend ist und durch einen Kuss, eine Tasse oder einen Bissen Toast übertragen wird. Annas Diagnose veranlasst Megan zu jahrelangen, gründlichen Nachforschungen, die eine schockierende Tatsache ans Licht bringen: Geburtshelfer in den Vereinigten Staaten werden angewiesen, Frauen während ihrer Schwangerschaft nicht auf CMV anzusprechen.
In der dramatischen Landschaft von Sitka, Alaska, macht sich Megan auf den Weg, um schwangere Frauen zu unterstützen, so wie sie es nicht getan hat. Ihr bahnbrechendes Buch wird ein landesweites Gespräch in Gang setzen und dazu beitragen, dass die Vermeidung von CMV ein so vertrauter Teil der Schwangerschaft wird wie der Verzicht auf Wein und Kaffee.