Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner detaillierten Informationen über historische Mörtel und die Verwendung von Kalk sehr geschätzt und richtet sich sowohl an Fachleute als auch an Laien im Bereich der Architekturerhaltung. Es bietet hervorragende Abbildungen und ist gut recherchiert, auch wenn einige Leser bestimmte Abschnitte weniger zufriedenstellend fanden als andere.
Vorteile:Es ist informativ und klar, gibt gründliche Antworten auf häufige Fragen, ist mit hochwertigen Farbfotografien gut illustriert, eine leidenschaftliche Darstellung der richtigen Verwendung von heißem Mischkalk und sehr empfehlenswert für alle, die sich mit der Erhaltung von historischem Mauerwerk befassen.
Nachteile:Einige der erwähnten Produkte sind in bestimmten Regionen (z. B. Neuseeland) möglicherweise nicht ohne weiteres erhältlich, ein spezielles Kapitel über Feuchtigkeit wurde kritisiert, weil es unbegründete Annahmen enthält, und bei einigen Käufern gab es Probleme mit Lieferverzögerungen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Hot Mixed Lime and Traditional Mortars: A Practical Guide to Their Use in Conservation and Repair
Traditionelle Mörtel sind hervorragend verarbeitbar, effektiv porös, sparsam in der Anwendung und entsprechend dauerhaft. Sie werden seit Tausenden von Jahren in Gebäuden verwendet und sind ideal für Reparatur- und Erhaltungsarbeiten.
Im Gegensatz zu Zement oder modernem hydraulischem Kalk würde ihre routinemäßige Verwendung einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Doch trotz des "Kalkrevivals" von 1975 gibt es nach wie vor ein Forschungsdefizit bei den am häufigsten verwendeten traditionellen Mörteln.
Dieses Buch versucht, dieses Defizit auszugleichen. Anhand von historischer Literatur, Materialwissenschaft und Fallstudien aus der Industrie werden folgende Themen behandelt: ein historischer Überblick über traditionelle Mörtel; das Löschen und Mischen von heiß gemischten Kalkmörteln; die Grundlagen von Puzzolanen, Zuschlagstoffen und Kalktemperierung; Putze, Kalkwaschungen und Schutzanstriche und schließlich das wiedererwachte Interesse an der Verwendung von gleichartigen und kompatiblen Mörteln.