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Helmholtz and the Conservation of Energy: Contexts of Creation and Reception
Eine Untersuchung der Quellen, auf die sich Helmholtz bei der Formulierung der Energieerhaltung stützte, und der Auswirkungen seiner Arbeit auf die Physik des neunzehnten Jahrhunderts.
Jahrhunderts. 1847 veröffentlichte Hermann Helmholtz, der wohl bedeutendste deutsche Physiker des 19. Jahrhunderts, seine Formulierung dessen, was als Energieerhaltung bekannt wurde - zweifellos die wichtigste Einzelentwicklung in der Physik dieses Jahrhunderts, die aus einem Sammelsurium von Einzelthemen ein kohärentes, durch das Konzept der Energie vereintes Gebiet machte. In Helmholtz and the Conservation of Energy (Helmholtz und die Energieerhaltung) bietet Kenneth Caneva einen detaillierten Überblick über Helmholtz' Arbeit zu diesem Thema, die Quellen, auf die er sich stützte, die unterschiedlichen Reaktionen der Wissenschaftler jener Zeit auf seine Arbeit und die Auswirkungen auf die Physik als Disziplin.
Caneva beschreibt die anhaltenden Bedenken, die Helmholtz zu seiner Arbeit veranlassten, einschließlich seiner Ablehnung der Idee einer arbeitenden Lebenskraft, und untersucht Helmholtz' Beziehung sowohl zu einer älteren Generation von Physikern als auch zu einer aufstrebenden Gemeinschaft von reformorientierten Physiologen. Er analysiert Helmholtz' Anleihen bei Johannes Müller und Justus Liebig und erörtert Helmholtz' angespanntes und ambivalentes Verhältnis zu den Arbeiten von Robert Mayer, der zuvor die Unerschaffbarkeit, Unzerstörbarkeit und Transformierbarkeit von Kraft vorgeschlagen hatte. Caneva untersucht Helmholtz' anhaltende Beschäftigung mit dem Thema, seine Rolle bei der Akzeptanz der Energieerhaltung als zentrales Prinzip der Physik und die letztendliche Aufnahme des Prinzips in die Lehrbücher als etablierte Wissenschaft.