Bewertung:

In den Rezensionen wird ein Buch über den Antisemitismus von Henry Ford unterschiedlich beurteilt. Kritiker loben die gründliche Recherche und die Relevanz des Buches, während einige es für irreführend halten oder meinen, es fehle eine ausgewogene Perspektive auf zeitgenössische Themen im Zusammenhang mit Hassreden.
Vorteile:⬤ Gut geschriebener, wichtiger historischer Einblick in Fords Antisemitismus
⬤ ausgewogene Erörterung rechtlicher und gesellschaftlicher Fragen
⬤ maßgebliche Recherche
⬤ augenöffnende Darstellung
⬤ allgemein gut aufgenommen
Einige Rezensenten halten das Buch für irreführend oder nicht realitätsnah; sie bemängeln, dass es sich eher auf historische als auf aktuelle Themen der Hassrede konzentriert.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Henry Ford's War on Jews and the Legal Battle Against Hate Speech
Henry Ford ist in den amerikanischen Überlieferungen als der ultimative Unternehmer in Erinnerung geblieben - der Mann, der die Fließbandfertigung erfand und Autos erschwinglich machte. Weitgehend vergessen ist seine Nebenkarriere als Herausgeber antisemitischer Propaganda. Dies ist die Geschichte von Fords Besitz des Dearborn Independent, seiner Verwicklung in die diffamierenden Artikel, die dort erschienen, und der beiden jüdischen Anwälte Aaron Sapiro und Louis Marshall, die beide versuchten, Fords Krieg zu verhindern.
Im Jahr 1927 erregte der Fall Sapiro gegen Ford die Gemüter der Nation. Um den peinlichen Rechtsstreit zu beenden, entschuldigte sich Ford für die eine Sache, mit der er vor Gericht niemals verloren hätte: das Vergehen der Hassrede.
Anhand von nie zuvor entdeckten Beweisen aus Archiven und privaten Familiensammlungen enthüllt diese Studie, wie sehr Ford in jeden Aspekt dieses Falles verwickelt war, und erklärt, warum jüdische Bürgerrechtsanwälte und religiöse Führer tief gespalten darüber waren, wie sie mit Ford umgehen sollten.