Bewertung:

Das Buch bietet eine reichhaltige Erzählung, in deren Mittelpunkt Radha, ihre angespannte Ehe mit Shyam und ihre Beziehung zu Chris stehen, und das alles vor der lebendigen Kulisse Keralas. Es erforscht Themen wie Liebe, Tradition und persönliches Wachstum und verwebt diese mit dem kulturellen Kontext des Kathakali-Tanzes, der die emotionale Reise der Figuren noch vertieft.
Vorteile:Der Roman wird als üppig und anregend beschrieben, mit einem tiefen Verständnis für menschliche Gefühle und Beziehungen. Die Verwendung des Kathakali-Tanzes zur Veranschaulichung der Gefühle der Figuren wird gelobt, da er sowohl eine fesselnde Geschichte als auch lehrreiche Einblicke in diese Kunstform bietet. Die Leser schätzten den lyrischen Schreibstil, die lebendige Bildsprache und die Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Ehe und Familienbande.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch zu viele Handlungsstränge enthält und monoton sein könnte, und kritisierten insbesondere das Tempo und Teile der Erzählung, die sich in die Länge zogen. Bestimmte Charaktere, insbesondere die von Radha und Shyam, erscheinen manchen Lesern unterentwickelt, was zu Verwirrung in Bezug auf die Beziehungen zwischen den Figuren führt. Andere fanden es schwierig, sich in die Geschichte einzufinden und wünschten sich eine kohärentere Entwicklung der Charaktere.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
mistress
Als der Reiseschriftsteller Christopher Stewart in einem Resort am Flussufer in Kerala, Indien, eintrifft, um Koman, den Onkel von Radha, einen berühmten Tänzer, zu treffen, betritt er eine Welt der Masken und unterdrückten Gefühle.
Von ihrer ersten Begegnung an fühlen sich sowohl Radha als auch ihr Onkel zu dem rätselhaften jungen Mann mit seinem Cello und seinen unaufhörlichen Fragen über die Vergangenheit hingezogen. Die Dreiecksbeziehung schließt Shyam, Radhas Ehemann, schnell aus, der nur hilflos zusehen kann, wie sie Chris mit einer Leidenschaft umarmt, die er ihr nie hat entlocken können.
Auch Koman spielt die Rolle des Beobachters und Teilnehmers; seine Lebensgeschichte, wie sie sich entfaltet, fängt alle Nuancen und Widersprüche der Beziehungen ein, die vor seinen Augen entstehen - und wieder vergehen -.