
Hesychasm and Art: The Appearance of New Iconographic Trends in Byzantine and Slavic Lands in the 14th and 15th Centuries
Obwohl sich viele der ikonografischen Traditionen in der byzantinischen Kunst in den ersten Jahrhunderten des Christentums herausgebildet haben, sind sie nicht wie in einer Zeitschleife erstarrt.
Subtile Veränderungen und Verfeinerungen in der byzantinischen Theologie spiegeln sich in den ikonografischen und stilistischen Konventionen der byzantinischen Kunst wider. In diesem brillanten und innovativen Buch vertritt Dr.
Anita Strezova die These, dass eine religiöse Bewegung namens Hesychasmus, die vor allem von dem großen athonitischen Mönch Gregor Palamas vertreten wurde, einen tiefgreifenden Einfluss auf die Ikonografie und den Stil der byzantinischen Kunst der spätbyzantinischen Zeit hatte, einschließlich der Kunst der slawischen Diaspora. Obwohl viele über eine solche Verbindung spekuliert haben, hat sich bis jetzt noch niemand daran gemacht, sie zu beweisen. Zu den wichtigsten Stolpersteinen gehörten die Notwendigkeit einer umfassenden Kenntnis der byzantinischen Theologie, eine Ausbildung in Kunstgeschichte, insbesondere in ikonologischen, semiotischen und formalistischen Methoden, umfangreiche Feldforschungen in Mazedonien, Bulgarien, Serbien, Griechenland, der Türkei und Russland sowie Arbeitskenntnisse in Griechisch, Altkirchenslawisch, Mazedonisch, Russisch, Serbisch, Latein sowie in mehreren modernen europäischen Sprachen, Französisch, Deutsch, Russisch und Italienisch.
Dies sind einige der Fähigkeiten, die Frau Dr. Strezova für ihr Thema mitgebracht hat.