Bewertung:

Das Buch ist eine akademisch strenge Untersuchung der North Berwick Witch Trials und der schottischen Hexerei. Es bietet zwar detaillierte Einblicke, die für ein ernsthaftes historisches Studium nützlich sind, ist aber für Gelegenheitsleser ohne Vorkenntnisse des Themas möglicherweise nicht geeignet.
Vorteile:Gründlich recherchiert und wissenschaftlich fundiert, ausgezeichnet für alle, die sich mit schottischem Hexenwahn beschäftigen. Das Buch enthält klare Beispiele und ist gut geschrieben. Sehr empfehlenswert für Geschichtsinteressierte und Studenten.
Nachteile:Keine leichte Lektüre; für Leser ohne Hintergrundwissen über die schottische Hexenverfolgung könnte es eine Herausforderung sein. Es richtet sich nicht an ein allgemeines Publikum.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Witchcraft in Early Modern Scotland: James VI's Demonology and the North Berwick Witches
Dieser Band bietet eine wertvolle Einführung in die Schlüsselkonzepte der Hexerei und Dämonologie durch eine detaillierte Untersuchung einer der bekanntesten und berüchtigtsten Episoden der schottischen Geschichte, der Hexenjagd von North Berwick, an der König James als angebliches Opfer, Vernehmer, Richter und Dämonologe beteiligt war.
Es bietet bisher unveröffentlichtes und unzugängliches Material aus der juristischen Dokumentation der Prozesse in einer Weise, die das Material vollständig verständlich macht, sowie Volltexte des Pamphlets News from Scotland und James' Demonology, alles in einer lesbaren, modernisierten, wissenschaftlichen Form. Ausführliche Einleitungen und Anmerkungen informieren über die Zusammenhänge, die zum Verständnis der Texte notwendig sind: Hofpolitik, Sozialgeschichte und Kultur, religiöse Veränderungen, Recht und die Arbeitsweise des Gerichts sowie die Geschichte der Hexereiverfolgung in Schottland vor 1590.
Das Buch bezieht auch den aktuellen Stand der Wissenschaft zur Geschichte der europäischen Hexerei in das Thema ein.