Bewertung:

Das Buch „Hildegard von Bingen: Über Naturphilosophie und Medizin“ wird für seinen informativen Inhalt und seine Zugänglichkeit gelobt, was es zu einer guten Quelle für Anfänger macht, die sich für Naturphilosophie und Medizin interessieren. Die Rezensenten loben die Fähigkeit des Autors, komplexe Konzepte aufzuschlüsseln, und die allgemeine Organisation des Buches, während sie auch den günstigen Preis und die Genauigkeit hervorheben.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und leicht verständlich
⬤ deckt eine Reihe von Themen ab
⬤ gute Quelle für Anfänger
⬤ angemessener Preis
⬤ genau und gut recherchiert mit glaubwürdigen Quellen
⬤ gut organisiertes Layout.
Einige Konzepte können für Leser komplex sein; in den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile genannt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Hildegard of Bingen: On Natural Philosophy and Medicine: Selections from Cause Et Cure
Hildegard von Bingen (1098-1179), eine bedeutende Persönlichkeit ihrer Zeit, ist in den letzten Jahren zunehmend ins Blickfeld der Kritik gerückt. Cause et Cure", das Hildegard zugeschrieben wird, ist sowohl ein kosmologischer Text als auch ein medizinisches Handbuch.
Es handelt sich um ein vielschichtiges Werk, das aus verschiedenen Fäden gewoben ist. Es beginnt mit einem Kapitel über die Kosmologie, das zu einer Betrachtung des Menschen als kleinräumiges Abbild des Universums führt. Von hier aus verlagert sich der Schwerpunkt auf die Krankheiten und Störungen, von denen der Mensch betroffen ist.
Die folgenden Abschnitte über die Behandlung enthalten Informationen über die mittelalterliche Pharmakologie und Kräuterheilkunde. Der Text behandelt die Unterschiede zwischen Mann und Frau, die menschliche Sexualität, Embryologie, Schlaf und Träume, Zeichen, die den Tod oder das Überleben vorhersagen, sowie astrologische Einflüsse.
Die Einleitung skizziert Hildegards Leben und Werdegang und beschreibt den kulturellen Kontext mit Schwerpunkt auf der mittelalterlichen Medizin. Der interpretierende Essay erörtert die in Übersetzung vorgelegten Texte und macht den Leser auf die Vorzüge, aber auch auf die Grenzen der mittelalterlichen Medizin aufmerksam.
MARGRET BERGER, ehemals außerordentliche Professorin in der Abteilung für interdisziplinäre Studien (Deutsch) an der Simon Fraser University, hat sich auf mittelalterliche deutsche Literatur und romanische Philologie spezialisiert.