Bewertung:

Das Buch über Hiroshige wird für seine schönen Bilder, die hochwertige Präsentation und die aufschlussreichen Kommentare zur japanischen Kunst und Kultur hoch gelobt. Die Leser schätzen seine Tiefe und seinen künstlerischen Wert, was es zu einem großartigen Geschenk für Kunstliebhaber macht. In einigen Rezensionen werden jedoch der geringe Umfang des Buches, gelegentliche Wiederholungen im Text und Unstimmigkeiten bei der Größe der Abbildungen als Nachteile genannt.
Vorteile:⬤ Wunderschöne Kunstwerke und hochwertiger Druck
⬤ Aufschlussreicher Kommentar über Hiroshige und seinen Einfluss
⬤ Ausgezeichneter Überblick über die japanische Kultur
⬤ Empfehlenswert als Geschenk und eine wertvolle Ergänzung zu Kunstsammlungen
⬤ Sowohl für Kunstliebhaber als auch für Gelegenheitsleser interessant.
⬤ Etwas kleiner Umfang
⬤ gelegentlich sich wiederholender Inhalt
⬤ uneinheitliche Größen der Abbildungen
⬤ kein Index oder Bibliographie.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
Utagawa Hiroshige (1797-1858) war einer der letzten großen Künstler der Ukiyo-e-Tradition. Ukiyo-e bedeutet wörtlich übersetzt "Bilder der schwebenden Welt" und war eine besondere Kunstgattung des Holzschnitts, die zwischen dem 17.
und 19. Jahrhundert blühte. Die Themen reichten von den hellen Lichtern und Attraktionen von Edo (dem heutigen Tokio) bis hin zu spektakulären Naturlandschaften.
Im Westen wurden Hiroshiges Holzschnitte zu einem Beispiel für den Japonisme, der Europa überschwemmte und die visuelle Vorstellung der westlichen Welt von Japan prägte. Da sie in Massenproduktion hergestellt werden konnten, wurden Ukiyo-e-Grafiken häufig als Design für Fächer, Grußkarten und Buchillustrationen verwendet.
Der Stil beeinflusste Künstler des Impressionismus, Postimpressionismus und Jugendstils gleichermaßen, wobei Vincent van Gogh und James Abbott McNeill Whistler von Hiroshiges Landschaften besonders inspiriert wurden. Dieses Einführungsbuch präsentiert Schlüsselbilder aus Hiroshiges lebhaftem, lebendigem Portfolio von blühenden Kirschbäumen, schönen Frauen, Kabuki-Schauspielern und belebten Einkaufsstraßen, um einen der Großen der asiatischen Kunstgeschichte vorzustellen.