
Historicizing the Enlightenment, Volume 1: Politics, Religion, Economy, and Society in Britain
Die Aufklärung wird mit einigen der am stärksten zerstörerischen Entwicklungen des modernen Lebens in Verbindung gebracht: Imperialismus, Rassismus, kapitalistische Ausbeutung, wissenschaftlicher Absolutismus, totalitäre Herrschaft; und hinter diesen Entwicklungen steht die Vorherrschaft der Fakten über die Werte, der Quantität über die Qualität, des Abstrakten über das Konkrete, der Vernunft über die Menschlichkeit, der Trennung über die Verbindung. In dieser zweibändigen Sammlung von Essays, die sich über seine gesamte Laufbahn erstrecken, vertritt der einflussreiche Literaturkritiker Michael McKeon eine kompliziertere Sichtweise, indem er eine andere Art der Geschichtsschreibung praktiziert: Er stellt sich diese Gegensätze nicht als Produkt der Aufklärung, sondern der modernen Erfahrung in ihrer Reife vor. Diese Essays beschwören, wie es war, die Entstehung von Konzepten und Praktiken zu erleben, die heute alltäglich sind - Gesellschaft, Privatsphäre, Öffentlichkeit, Markt, Säkularität, Demokratie, Menschenrechte, Sex und Gender, Fiktion, ästhetische Haltung.
Band 1 betont den revolutionären Bruch mit der Tradition, den die britische Aufklärung vollzog, und die Auswirkungen ihrer Umkehrung der traditionellen Hierarchien. Mit besonderem Augenmerk auf Wirtschaft und Politik, Religion und Gesellschaft erweitert diese Sammlung den bemerkenswerten Beitrag, den McKeon zur Geistesgeschichte der Aufklärung geleistet hat, und ist eine unverzichtbare Ergänzung für jede Sammlung.
Herausgegeben von Bucknell University Press. Weltweit vertrieben durch Rutgers University Press.