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Histories of the Self: Personal Narratives and Historical Practice
Histories of the Self hinterfragt die Arbeit von Historikern mit persönlichen Erzählungen. Es führt Studenten und Forscher in den wissenschaftlichen Umgang mit Tagebüchern, Briefen, mündlicher Geschichte und Memoiren als Quellen ein, die Zugang zu intimen Aspekten der Vergangenheit bieten.
Historiker interessieren sich wie nie zuvor dafür, wie Menschen über ihr Leben dachten und fühlten. Diese Hinwendung zum Persönlichen hat die Aufmerksamkeit auf die Fähigkeit subjektiver Aufzeichnungen gelenkt, sowohl individuelle Erfahrungen als auch die breitere Welt, in der die Erzähler lebten, zu beleuchten. Quellen wie Briefe, Tagebücher, Memoiren und mündliche Überlieferungen waren jedoch in den letzten vierzig Jahren Gegenstand intensiver Debatten, sowohl über ihren Wert als auch über ihre Verwendungsmöglichkeiten. Dieses Buch zeichnet die Auseinandersetzung von Historikern des Persönlichen mit den Begriffen der historischen Zuverlässigkeit und mit der Frage der Repräsentativität nach und untersucht, wie sie die Skepsis früherer Praktiker überwunden haben. Er feiert ihre Abenteuer mit den Bedeutungen der Vergangenheit, die in persönlichen Erzählungen verborgen sind, und lobt ihre Veränderung der historischen Praxis.
Unterstützt durch Fallstudien aus der ganzen Welt, die das fünfzehnte bis einundzwanzigste Jahrhundert umspannen, ist Histories of the Self eine unverzichtbare Lektüre für Studenten und Forscher, die sich für die Art und Weise interessieren, wie persönliche Zeugnisse von Historikern genutzt wurden und werden können.