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A Historical Perspective on Light Infantry
Die wahre Natur des Begriffs "leichte Infanterie" ist Gegenstand vieler Debatten. Ist sie hauptsächlich eine Funktion ihrer Organisation, die ohne organische, schwere Ausrüstung operiert und, abgesehen von ihrer daraus resultierenden Mobilität, der konventionellen Infanterie gleichwertig ist? Oder ist die leichte Infanterie eine Frage der Einstellung und des Stils, da sie sich selbst als einzigartig flink, wendig und einfallsreich ansieht und eine Taktik anwendet, die auf dieser Auffassung beruht? "A Historical Perspective on Light Infantry" (Eine historische Perspektive auf die leichte Infanterie) betrachtet die leichte Infanterie als etwas Einzigartiges und Besonderes, mit einer eigenen Ethik und einem eigenen taktischen Stil.
Da es jedoch keine Standardtruppen der leichten Infanterie gibt, werden in diesem Buch Fallstudien herangezogen, wobei die Beispiele so gewählt werden, dass sie die Vielfalt der Größe, der Organisation und des Zwecks widerspiegeln. Zu den Fallstudien gehören: Die Chindits des Zweiten Weltkriegs und ihre Heldentaten hinter den japanischen Linien in Burma; die kommunistischen Streitkräfte Chinas im Koreakrieg, die die Philosophie "Menschen statt Waffen" verfolgten; die britischen Operationen in Malaya und Borneo von 1948 bis 1966; die First Special Service Force (FSSF), eine Elitetruppe, die in amphibischer und berittener Kriegsführung ausgebildet war und im Zweiten Weltkrieg in Italien eingesetzt wurde. In dieser Studie werden die ethischen Grundsätze der leichten Infanterie, die Prinzipien ihrer Organisation, Ausbildung, Aufstellung, Taktik, Unterstützung, Logistik und Führung sowie die Rolle der Technologie näher beleuchtet.
Sie zeigt auch die Probleme und Schwachstellen dieser Truppen auf. Strategen, Historiker und Militärgeschichtsinteressierte können gleichermaßen von den Beispielen und Analysen in "A Historical Perspective on Light Infantry" profitieren.
Ursprünglich veröffentlicht 1987. 258 Seiten.
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