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Historical Sex Work: New Contributions from History and Archaeology
Dieser Band untersucht den Sexhandel in Amerika von 1850 bis 1920 aus der Perspektive von Archäologen und Historikern und erweitert den geografischen und thematischen Rahmen der Forschung zu diesem Thema. Historical Sex Work baut auf der Arbeit früherer Studien auf und trägt dazu bei, ein umfassendes und nuanciertes Bild der sozialen Beziehungen in der Geschichte der Vereinigten Staaten zu zeichnen.
Viele dieser Aufsätze konzentrieren sich auf weniger bekannte Städte und erzählen die Geschichten von Menschen, die oft aus der Geschichte ausgeschlossen werden, darunter die afroamerikanischen Madams Ida Dorsey und Melvina Massey und die Kinder von Prostituierten. Die Autoren erörtern, wie Sexarbeiterinnen sich in räumlichen und rechtlichen Gegebenheiten zurechtfanden, indem sie Belege wie den Standort von Hooker's Division in Washington, D. C., und Gerichtsakten über Verbrechen im Zusammenhang mit Prostitution in Fargo, North Dakota, untersuchen. Die Diskussion wird auf die Rolle der Männer in der Sexarbeit ausgeweitet, indem die Autoren über den Besitzer Tom Savage schreiben, über die Art und Weise, wie Prostitution mit Vorstellungen von Männlichkeit verbunden war, und über alternative Gründe, aus denen Männer Bordelle aufgesucht haben könnten, wie etwa zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten und Impotenz.
Dieser Band konzentriert sich auf die Vorteile interdisziplinärer Zusammenarbeit und bezieht selten untersuchte Themen wie Ethnie, Mutterschaft und Männer mit ein. Er vertieft unser Verständnis der Erfahrungen von Praktikerinnen und Konsumentinnen des Sexhandels und zeigt, wie Intersektionalität die Handlungsfähigkeit vieler Beteiligter in den historischen Sittenbezirken der Nation beeinflusst hat.
Mitwirkende: Ashley Baggett Carol A. Bentley Kristen R. Fellows Alexander D. Keim AnneMarie Kooistra Jade Luiz Jennifer A. Lupu Anna M. Munns Penny A. Petersen Angela J. Smith Mark S. Warner.