Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung der Beteiligung verschiedener europäischer Nationalitäten am Holocaust, wobei neben den Deutschen auch die Rolle der Kollaborateure hervorgehoben wird. Es ist gut recherchiert, leicht zugänglich und eröffnet neue Perspektiven auf historische Darstellungen des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts. Es weist jedoch zahlreiche typografische und grammatikalische Fehler auf, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
Vorteile:Das Buch ist umfassend, gut recherchiert und bietet wertvolle Einblicke in die Beteiligung von Nicht-Deutschen am Holocaust. Es ist leicht zu lesen und bietet neue Perspektiven auf ein dunkles Kapitel der Geschichte, indem es allzu vereinfachte Darstellungen in Frage stellt.
Nachteile:Der Text ist mit zahlreichen typografischen und grammatikalischen Fehlern behaftet, die es einigen Lesern erschweren, sich voll und ganz darauf einzulassen. Außerdem gibt es gelegentlich sachliche Ungenauigkeiten und den Eindruck, dass die politische Voreingenommenheit des Autors eine objektive Analyse überschatten könnte.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Hitler's Foreign Executioners - Europe's Dirty Secret
In Hitlers ausländische Henker wird Heinrich Himmlers geheimer Masterplan für Europa enthüllt: ein SS-Imperium, in dem weder für die Nazipartei noch für Adolf Hitler Platz sein würde. Sein erstaunlich ehrgeiziger Plan beruhte auf der Rekrutierung Zehntausender „germanischer“ Völker aus allen Ecken Europas und sogar aus Teilen Asiens, um eine „SS Europa“ aufzubauen. Dieses überarbeitete und vollständig aktualisierte Buch, das in Archiven in ganz Europa recherchiert wurde und sich auf Zeugenaussagen aus erster Hand stützt, deckt das schmutzige Geheimnis Europas auf: Fast eine halbe Million Europäer und mehr als eine Million Sowjetbürger wurden in die Streitkräfte des Dritten Reiches eingezogen, um einen tödlichen Kreuzzug gegen einen mythischen Feind, den jüdischen Bolschewismus, zu führen.
Noch heute behaupten einige Apologeten, dass diese ausländischen SS-Freiwilligen lediglich Soldaten „wie alle anderen“ waren und einen anständigen Krieg gegen Stalins Rote Armee führten. Der Historiker Christopher Hale weist schlüssig nach, dass diese erstaunlich weit verbreiteten Ansichten falsch sind.
Indem sie sich an Himmlers mörderischem Masterplan beteiligten, hofften diese ausländischen Henker zu beweisen, dass sie würdig waren, seiner zukünftigen „SS Europa“ beizutreten. Doch als das Reich 1944 zusammenbrach, führte Himmlers monströser Plan zu erbitterten Auseinandersetzungen mit Hitler - und zum Untergang des Mannes, der einst als „treuer Heinrich“ bekannt war.