Bewertung:

Das Buch wird vor allem für seine umfangreiche Sammlung von Fotos der deutschen Sturmgeschütze gelobt, die viele Rezensenten als bisher unveröffentlicht und wertvoll für den Modellbau und die historische Forschung erachten. Der Text, der die Bilder begleitet, wurde jedoch stark kritisiert, weil er schlecht geschrieben ist, sich wiederholt und es ihm an Tiefe und Genauigkeit in Bezug auf die technischen Details und die Einsatzgeschichte der Ausrüstung mangelt.
Vorteile:Umfangreiche Sammlung einzigartiger Fotos, wertvoll für den militärischen Modellbau und die historische Forschung, gut aufgenommener visueller Inhalt, geeignet für Liebhaber von Panzern und der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.
Nachteile:Schlecht geschriebener Text mit vielen grammatikalischen Fehlern, sich wiederholende und schwache Bildunterschriften, mangelnde Tiefe der technischen und historischen Informationen, Ungenauigkeiten in den Bildunterschriften bezüglich der Modellidentifikation.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
Hitler's Tank Killer: Sturmgeschtz at War 1940 - 1945
Das Sturmgeschütz III war ursprünglich als Angriffswaffe konzipiert, wurde aber im Laufe des Krieges zunehmend in der Defensive eingesetzt und entwickelte sich zu einem Sturmgeschütz und Panzerjäger. Bis 1943 bestand seine Hauptaufgabe in der Panzerabwehrunterstützung der Einheiten in seinem Einsatzgebiet.
Dies hatte zur Folge, dass viele StuGs im Kampf zerstört wurden. Nichtsdestotrotz waren sie als Panzerkiller sehr erfolgreich und zerstörten unter anderem viele Bunker, Bunkeranlagen und andere Verteidigungsanlagen. Das Geschütz wurde zwar nicht als echter Panzer angesehen, da es keinen Turm hatte, aber es war direkt in die Wanne eingelassen, hatte ein niedriges Profil, um die Fahrzeughöhe zu verringern, und war seitlich nur um wenige Grad in beide Richtungen verschiebbar.
Daher musste das gesamte Fahrzeug gedreht werden, um Ziele zu erfassen. Durch den Verzicht auf den Turm wurde die Produktion wesentlich einfacher und kostengünstiger, so dass größere Stückzahlen gebaut werden konnten.
Die meisten Sturmgeschütze wurden auf das Fahrgestell eines Panzer III oder Panzer IV montiert, so dass das entsprechende Modell entweder StuG III oder StuG IV genannt wurde. Das StuG war eines der effektivsten Kettenfahrzeuge des Zweiten Weltkriegs und wurde schließlich in einer Stückzahl von über 10.000 Exemplaren hergestellt.