Bewertung:

Das Buch enthält Erfahrungsberichte von Yellowstone-Besuchern aus den Jahren 1872 bis 1914, die Einblicke in die frühen Erfahrungen im Park geben. Es bietet zwar unterhaltsame und informative Berichte, aber es fehlen breitere Verbindungen zu umfassenderen Themen und eine größere Vielfalt an Erfahrungen.
Vorteile:Das Buch enthält interessante historische Berichte, begleitet von Fotos und Fußnoten, die die Erzählungen bereichern. Es fängt die Aufregung, die Sehenswürdigkeiten und die Aktivitäten aus den frühen Tagen des Yellowstone ein und ist somit informativ und unterhaltsam für alle, die sich für Geschichte und Erholung in der Natur interessieren.
Nachteile:Der Inhalt ist für allgemeine Leser möglicherweise nicht interessant, da er sich in erster Linie an Yellowstone-Fans richtet. Die Berichte neigen dazu, sich zu wiederholen, was die begrenzten Reiserouten jener Zeit widerspiegelt. Es besteht der Eindruck, dass mehr Abwechslung in die Geschichten gebracht werden sollte, und manche werden die Qualität der Texte als uneinheitlich empfinden, da viele Autoren keine professionellen Schriftsteller waren.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Ho! for Wonderland: Travelers' Accounts of Yellowstone, 1872-1914
Seit er 1872 zum ersten Nationalpark der Welt wurde, hat Yellowstone Touristen aus allen Teilen der Welt empfangen, die mit Berichten über dieses amerikanische Wunderland in ihre Heimatstädte und -länder zurückkehrten. Die Geschichten der ersten Parkbesucher verbreiteten sich so schnell, dass Yellowstone bis 1897 mit mehr als zehntausend Touristen, die die Eingänge des Parks passierten, als erfolgreiches Reiseziel fest etabliert war.
In den ersten Jahren des Parks waren die Reisenden mit langen, staubigen und mühsamen Postkutschenfahrten konfrontiert und hatten nur die Wahl zwischen recht primitiven Hotels und Zeltlagern als Übernachtungsmöglichkeiten. Jahrhunderts verschlungen, sind viele der Erzählungen aus dieser Zeit heute längst vergessen und werden erst nach und nach aus den historischen Archiven wieder hervorgeholt.
Die Parkhistoriker Lee Whittlesey und Elizabeth Watry haben Tausende von Berichten aus erster Hand durchforstet und neunzehn Erzählungen ausgewählt, die einzigartige und fesselnde Perspektiven der Besucher während der Postkutschen-Ära des Yellowstone bieten. Von einer Zeitungsserie aus dem Jahr 1873, die eine der frühesten aufgezeichneten Reisen in den Park darstellt, bis hin zur "Kleinen Reise" von 1914, die der populäre Schriftsteller Elbert Hubbard mit seiner Frau Alice unternahm, zeigen die hier enthaltenen Chroniken die anhaltende Faszination, die der Yellowstone in der Vorstellung der Menschen hatte und auch heute noch hat.