Bewertung:

Die Rezensionen zu „The Impostors“ von Tom Rachman spiegeln eine Mischung aus Bewunderung und Enttäuschung wider. Die Leser loben den Schreibstil und die Struktur, kritisieren aber bestimmte Charaktere und die allgemeine Kohärenz des Buches. Viele schätzten den literarischen Stil, den Humor und die fesselnde Art der miteinander verwobenen Geschichten, während andere die Erzählung verwirrend und wenig fesselnd fanden.
Vorteile:⬤ Literarischer und geschickter Schreibstil
⬤ Mitreißende und sympathische Charaktere
⬤ Innovativer Einsatz von ineinandergreifenden Geschichten
⬤ Erforschung von Themen wie Altern, Isolation und die Auswirkungen von COVID-19
⬤ Humorvolle Momente inmitten von Tragödien
⬤ Eindrucksvolle Prosa
⬤ Starker Kommentar zur menschlichen Natur.
⬤ Einige Charaktere sind weniger interessant und schlecht entwickelt
⬤ Verwirrung über die Erzählstruktur
⬤ Mangel an emotionaler Tiefe bei der Protagonistin Dora
⬤ das Ende fühlte sich obligatorisch an und enttäuschte einige Leser
⬤ einige fanden den Schreibstil langsam und prätentiös.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Imposters
The Imposters spielt während einer Krise der Demokratie, einer digital vernetzten Gesellschaft, die von einem sozialen Medienrausch erschüttert wird. Erzählt wird die Geschichte von einer wenig bekannten, wenig gelesenen niederländischen Schriftstellerin namens Dora Frenhofer, die beschlossen hat, dass ihr Leben als alte Frau in dieser post-wahrheitspandemischen Welt zu viel geworden ist.
Doch wie eine Scheherazade des einundzwanzigsten Jahrhunderts spinnt Dora Geschichten, um den bösen Tag abzuwehren, und beschwört Verbindungen aus ihrer Vergangenheit, um der Gegenwart einen Sinn zu geben. Sie stellt sich das Schicksal ihres vermissten Bruders vor, der sich in den sechziger Jahren auf dem Hippie-Trail in Indien verirrt hat; die Einsamkeit ihrer entfremdeten Tochter Beck, deren Karriere als Autorin von Stand-up-Shows für Netflix die Kulturkriege dramatisiert; Danny, einen fast ebenso unzeitgemäßen Schriftsteller, den sie auf einem Festival kennenlernt; die gequälte Geschichte des Lieferwagenfahrers, der ihre unerwünschten Bücher abtransportiert; den lässigen Kurier, der sie im Regen fast überfahren hätte; ihren ehemaligen Liebhaber, den anspruchsvollen Restaurantkritiker; ihren letzten verbliebenen Freund. Und schließlich Doras eigenes letztes Kapitel.
Die Hochstapler ist Rachman in seiner unnachahmlichen Art, ein Schriftsteller, dessen formaler Einfallsreichtum und extravagante Technik von seiner Menschlichkeit und Großzügigkeit übertroffen wird.