Bewertung:

Das Buch „Hodges' Scout“ ist eine gut recherchierte und fesselnde Erzählung über eine koloniale Patrouille während des Franzosen- und Indianerkriegs, in der die Erfahrungen der Soldaten und die Folgen ihres Handelns detailliert beschrieben werden. Es bietet einen aufschlussreichen historischen Kontext und lässt die Kämpfe dieser frühen amerikanischen Milizionäre lebendig werden.
Vorteile:Das Buch wird hoch gelobt für seine detaillierte Recherche, seinen fesselnden Schreibstil und seine Fähigkeit, Geschichte zugänglich und fesselnd zu machen. Die Leser schätzen den erzählerischen Ansatz des Autors, der historische Daten in eine spannende Geschichte verwebt. Die Erforschung des täglichen Lebens, der Grenzkriege und der Schicksale der Gefangenen verleiht der Erzählung Tiefe und macht sie sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Gelegenheitsleser interessant.
Nachteile:Einige Rezensenten äußerten sich enttäuscht über das Titelbild, das ihrer Meinung nach den Inhalt falsch wiedergibt. Einige erwähnten, dass die Konzentration auf den Hinterhalt und das Schicksal der Gefangenen manchmal den breiteren militärischen Kontext überschattete, obwohl dies für die meisten Leser kein großes Problem darstellte.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Hodges' Scout: A Lost Patrol of the French and Indian War
Im September 1756 brachen fünfzig amerikanische Soldaten zu einer routinemäßigen Erkundung in der Nähe des Lake George auf, entschlossen, den Oberlauf der Kolonie New York zu sichern. Als sie in einen verheerenden Hinterhalt von Franzosen und Eingeborenen gerieten, kehrte nur eine Handvoll Kolonialisten lebend zurück.
Gegen Ende des Franzosen- und Indianerkriegs kehrte eine andere Gruppe von Überlebenden, die man schon lange für tot gehalten hatte, nach jahrelanger grausamer Gefangenschaft unter den Ureinwohnern und Franzosen Kanadas zurück. Anhand von Archivalien, zeitgenössischer Korrespondenz und offiziellen Berichten erzählt Hodges' Scout die fesselnde Geschichte junger Kolonisten, die auf tragische Weise in einen Krieg verwickelt wurden, den sie kaum verstanden. Len Travers erweckt die Geschichte zum Leben, indem er die verschiedenen Motive beschreibt, die die Männer dazu brachten, sich für den Feldzug zu melden, sowie die Methoden und Mittel, die sie im Kampf einsetzten.
Er enthüllt auch, was die Soldaten trugen, welche Krankheiten sie hatten, wie schrecklich und verwirrend die Kämpfe waren und welche bitteren Strapazen die Gefangenschaft in fremden Ländern mit sich brachte. Seine bemerkenswerten Recherchen machen die menschlichen Erfahrungen lebendig und geben uns einen seltenen, farbigen Einblick in den Franzosen- und Indianerkrieg - den ersten echten Weltkrieg.