Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Untersuchung der afroamerikanischen Gemeinschaft in Indianapolis und beschreibt ihre einzigartige historische Entwicklung, ihre Proteststrategien und die Auswirkungen der Rassentrennung auf ihre Lebensqualität. Es beleuchtet die Bemühungen der Gemeinschaft um politisches Engagement und soziale Integration durch „höflichen Protest“ anstelle von gewalttätigen Demonstrationen.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, klar und prägnant. Es bietet aufschlussreiche Beiträge zu urbanen Studien, insbesondere über die afroamerikanische Erfahrung in Indianapolis. Die Leser fanden es aufschlussreich und regten zum Nachdenken an, vor allem, um die langen Kämpfe um Gleichberechtigung in verschiedenen Bereichen zu verstehen.
Nachteile:Einige Leser empfanden den Inhalt als unangenehm, da er beunruhigende historische Realitäten über die Kämpfe der Afroamerikaner um Gleichberechtigung anspricht. Außerdem mag die kritische Haltung des Autors zu bestimmten Proteststrategien nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Polite Protest: The Political Economy of Race in Indianapolis, 1920-1970
Diese Geschichte der schwarzen Gemeinde von Indianapolis im 20.
Jahrhundert konzentriert sich auf die Methoden des politischen Handelns - langwierige Verhandlungen, rassenübergreifende Koalitionen, Petitionen und gerichtliche Anfechtungen -, die zur Sicherung ihrer Bürgerrechte eingesetzt wurden. Diese Methoden des "höflichen Protests" unterschieden Indianapolis von vielen Städten des Nordens.
Richard B. Pierce untersucht, wie die schwarze Gemeinde daran arbeitete, die politische und soziale Kultur von Indianapolis zu verändern. Als sich die lokale Führung um das Image der Stadt sorgte, fanden die Schwarzen heraus, dass es möglich war, mit den Weißen innerhalb der bestehenden Machtstruktur zusammenzuarbeiten und gleichzeitig auf weitere Reformen und Fortschritte zu drängen.
Pierce beschreibt, wie sich Indianapolis von seinen nördlichen Verwandten wie Milwaukee, Chicago und Detroit unterscheidet. Hier schufen die Einwohner der Stadt, Schwarze und Weiße, ihre eigenen Muster und Plattformen für die Rassenbeziehungen im öffentlichen und kulturellen Bereich.