Bewertung:

Das Buch „Higher Superstition“ von Paul Gross und Norman Levitt kritisiert postmoderne Ansichten über die Wissenschaft und argumentiert, dass solche Perspektiven die Gültigkeit der wissenschaftlichen Forschung untergraben. Während die Autoren die Argumente der akademischen Linken effektiv entkräften, tun sie dies in einem Ton, den einige Rezensenten als elitär empfanden. Das Buch ist gut geschrieben, enthält zahlreiche wissenschaftliche Verweise und ist trotz seiner Veröffentlichung im Jahr 1998 immer noch aktuell. Es wird jedoch kritisiert, dass es zu wortreich ist und sich nicht angemessen mit gültiger Kritik an der Wissenschaft auseinandersetzt, insbesondere in Bezug auf soziale Fragen wie Geschlecht und Ethnie.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und wissenschaftlich fundiert, entkräftet es effektiv postmoderne Argumente gegen die Wissenschaft.
⬤ In einem ansprechenden und oft humorvollen Stil geschrieben.
⬤ Relevante Diskussion über zeitgenössische akademische Themen und die Auswirkungen wissenschaftsfeindlicher Stimmungen.
⬤ Bietet eine klare Verteidigung der wissenschaftlichen Methodik und hebt die Errungenschaften der Wissenschaft hervor.
⬤ Der dichte Schreibstil und das übermäßig akademische Vokabular könnten für manche Leser abschreckend wirken.
⬤ Die Autoren werden als elitär und abweisend gegenüber berechtigter Kritik an den patriarchalischen und reduktionistischen Aspekten der Wissenschaft wahrgenommen.
⬤ Einige Argumente werden als pedantisch oder trivial empfunden, da sie sich eher auf leicht angreifbare Ziele konzentrieren als auf nuanciertere Kritik.
⬤ Begrenzte Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel und anderen Sozialwissenschaften.
(basierend auf 41 Leserbewertungen)
Higher Superstition: The Academic Left and Its Quarrels with Science
Die vielbeachtete Antwort auf die Angriffe der Postmodernen auf die Wissenschaft, mit einem neuen Nachwort.
Mit dem Aufkommen der "Kulturwissenschaften" und der Verwischung einst klarer akademischer Grenzen wenden sich Wissenschaftler Themen zu, die weit außerhalb ihrer traditionellen Disziplinen und Fachgebiete liegen. In Higher Superstition werfen die Wissenschaftler Paul Gross und Norman Levitt ernsthafte Fragen zur wachsenden Wissenschaftskritik von Geistes- und Sozialwissenschaftlern der "akademischen Linken" auf.
Diese Ausgabe von Higher Superstition enthält ein neues Nachwort der Autoren.