Hole in Our Soul: Der Verlust von Schönheit und Bedeutung in der amerikanischen Popmusik

Bewertung:   (3,4 von 5)

Hole in Our Soul: Der Verlust von Schönheit und Bedeutung in der amerikanischen Popmusik (Martha Bayles)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Martha Bayles' „Hole in Our Soul“ setzt sich kritisch mit der Entwicklung der populären Musik auseinander, insbesondere mit ihrer Abweichung von ihren afroamerikanischen Wurzeln. Das Buch wird zwar für sein fundiertes Wissen und seine kulturellen Einblicke gelobt, aber auch kritisiert, weil es keine Lösungen für die aufgezeigten Probleme bietet und bestimmte Musikgenres nach Ansicht mancher zu hart abtut.

Vorteile:

Das Buch bietet eine durchdachte historische Analyse der populären Musik, insbesondere ihrer Wurzeln in afroamerikanischen Genres. Bayles ist sehr belesen und beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum von Themen, wobei sie ihre Argumente ohne Jargon formuliert. Die Leser schätzen ihr tiefes musikalisches Wissen und ihren klaren Schreibstil. Viele finden ihre Kritik an zeitgenössischer Musik erfrischend und aufschlussreich und schätzen ihre Fähigkeit, Popmusik in einem breiteren kulturellen Kontext zu verorten.

Nachteile:

Kritiker bemängeln, dass Bayles komplexe Sachverhalte zu sehr vereinfacht, die Rolle des Kapitalismus in der Musikindustrie nicht angemessen behandelt und wichtige moderne Einflüsse wie die Technologie beschönigt. Einige fanden ihre Behandlung bestimmter Genres übermäßig negativ oder abwertend, da sie den Jazz nicht berücksichtigt und zu ausführlich auf gewalttätige und obszöne Texte eingeht. Außerdem merkten die Leser an, dass das Buch keine konkreten Lösungen für die Probleme bietet, die es in Bezug auf den Zustand der populären Musik aufwirft.

(basierend auf 21 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Hole in Our Soul: The Loss of Beauty and Meaning in American Popular Music

Inhalt des Buches:

Von Queen Latifa bis Count Basie, von Madonna bis Monk: Hole in Our Soul: The Loss of Beauty and Meaning in American Popular Music verfolgt die populäre Musik zurück zu ihren Wurzeln im Jazz, Blues, Country und Gospel bis hin zum Aufstieg des Rock 'n' Roll und dem Aufkommen von Heavy Metal, Punk und Rap.

Doch trotz der Kraft und Ausgewogenheit dieser musikalischen Ursprünge, so argumentiert Martha Bayles, ist etwas ernsthaft schief gelaufen, und zwar sowohl mit dem Klang der populären Musik als auch mit der Sensibilität, die sie ausdrückt. Bayles verteidigt den zähen, affirmativen Geist der afroamerikanischen Musik gegen den künstlerischen Modernismus, den sie "pervers" nennt.

Sie beschreibt, wie der perverse Modernismus in den späten 1960er Jahren auf die populäre Musik aufgepfropft wurde, und argumentiert, dass das Ergebnis ein Kult der Brutalität und Obszönität war, der zutiefst anti-musikalisch ist. Im Gegensatz zu anderen neueren Kritikern der populären Musik schiebt Bayles die Schuld für das Problem nicht auf den Kommerz. Sie argumentiert, dass die Kultur den Markt formt und nicht umgekehrt.

Bayles hält die Zensur populärer Musik "sowohl für eine praktische als auch für eine verfassungsrechtliche Unmöglichkeit" und besteht darauf, dass "eine informierte Veränderung des öffentlichen Geschmacks unsere einzige Hoffnung sein könnte, die derzeitige bösartige Stimmung umzukehren. "

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780226039596
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:1996
Seitenzahl:461

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