Bewertung:

Das Buch „Hoosh“ von Jason Anthony erforscht die Erforschung der Antarktis durch die Brille der kulinarischen Geschichte und bietet eine Mischung aus schön geschriebenen Erzählungen, gründlicher Recherche und persönlichen Anekdoten. Das Buch behandelt die kulinarischen Herausforderungen, mit denen die Entdecker konfrontiert waren, und enthält Rezepte, die den Leser sowohl in den historischen Kontext als auch in die unterhaltsame Erzählung einbinden.
Vorteile:Gut geschriebene und fesselnde Erzählung, gründlich recherchiert mit historischen Einblicken, einzigartige Perspektive auf die Erforschung der Antarktis durch das Essen, witzige und charmante Kommentare, enthält Rezepte, spricht sowohl Feinschmecker als auch Abenteuerlustige an, bietet eine persönliche Verbindung durch die eigenen Erfahrungen des Autors in der Antarktis, unterhaltsam für ein breites Spektrum von Lesern.
Nachteile:Einige Leser empfanden die Erzählung in den ersten Kapiteln als sich wiederholend, mit einem langsamen Anfang, der das Engagement bis zu den späteren Teilen beeinträchtigte. Zu den Kritikpunkten gehört der Wunsch nach einer stärkeren Fokussierung auf die Erfahrungen des Autors anstelle eines breiteren historischen Überblicks. Einige Leser merkten an, dass das Buch für diejenigen, die sich nicht speziell für das Thema interessieren, nicht interessant sein könnte.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
Hoosh: Roast Penguin, Scurvy Day, and Other Stories of Antarctic Cuisine
Die Antarktis, der letzte Ort auf der Erde, ist nicht für seine Küche bekannt. Aber sie ist berühmt für Geschichten über heldenhafte Expeditionen, bei denen Hunger das einzige Gewürz war, das jeder bei sich trug.
In den Anfängen der antarktischen Küche improvisierten Köche unter unvorstellbaren Bedingungen, Schiffbrüchige aßen Robbenspeck und Pinguinbrüste und träumten von illustren Festmahlen, und Männer, die den Südpol erreichen wollten, strapazierten ihre Rationen bis zum Äußersten. Auch heute noch warten die Küchen der Antarktis am Ende der längsten Versorgungskette der Welt auf Vorräte. Wissenschaftliche Forschungsstationen servieren Kantinenkost, die oft mehr Nahrung als Stil bietet.
Jason C. Anthony, ein Veteran des US-Antarktisprogramms, bietet einen seltenen, alltäglichen Blick auf die Bedeutung des Essens in der antarktischen Geschichte und Kultur.
Anthonys Reise durch die antarktische Küche führt uns von Hoosh (einem Brei aus Fleisch, Fett und geschmolzenem Schnee, der oft mit zerkleinerten Keksen angedickt wird) und den von Skorbut geplagten Expeditionen von Shackleton und Scott durch das zwanzigste Jahrhundert bis zu seinen eigenen, im Voraus geplanten dreihundert Mahlzeiten (plus Snacks) für ein Zwei-Personen-Lager in den transantarktischen Bergen. Die Geschichten in Hoosh sind durch den Einfallsreichtum, die gute Laune und die Gleichgültigkeit gegenüber Haferschleim miteinander verbunden, die Anthonys Erzählungen ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich machen.