
Hearing Impairment and Hearing Disability: Towards a Paradigm Change in Hearing Services
Ziel dieses Buches ist es, die Menschen (Anbieter von Dienstleistungen, Menschen mit einer Hörbehinderung und diejenigen, die sich für sie einsetzen) aufzufordern, die Art und Weise, wie die westliche Gesellschaft über Hörbehinderungen denkt, und die Art und Weise, wie sie versucht, sie zu „integrieren“, zu überdenken.
Es unterstreicht die Besorgnis darüber, dass die Gestaltung von Hördiensten historisch so sehr in einer ableistischen Kultur verwurzelt ist, dass Dienstleistungsnutzer oft nicht erkennen, dass sie in einer phonozentrischen Gesellschaft an ihrer eigenen Unterdrückung beteiligt sind. Hogan und Phillips dokumentieren die kollektiven und persönlichen Auswirkungen der Stigmatisierung und Marginalisierung, die für Menschen mit Hörbehinderungen am wichtigsten sind.
Das Buch ist ein Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der Hörversorgung. Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse und politischer Arbeiten wird in dem Buch ein konzeptioneller Rahmen für einen neuen Ansatz bei Hördiensten aufgezeigt und untersucht, welche persönlichen und systemischen Veränderungen ein Paradigmenwechsel mit sich bringen würde.