Bewertung:

Das Buch „Stop Caretaking the Borderline or Narcissist“ bietet wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge für Menschen, die in Beziehungen mit Menschen kämpfen, die Züge einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD) oder einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPD) aufweisen. Viele Leserinnen und Leser empfanden den Inhalt als ermutigend, aufschlussreich und transformativ. Er half ihnen, ihre Rolle als Betreuer zu erkennen und ermutigte sie, ihr eigenes Wohlbefinden in den Vordergrund zu stellen. Einige Kritiker wiesen jedoch auf Unzulänglichkeiten hin, wie z. B. den fehlenden Fokus auf nicht-romantische Beziehungen und unzureichende Ressourcen für Nachsorge und Unterstützung.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser lobten das Buch als klar, prägnant und aufschlussreich, da es praktische Hilfsmittel bietet, um persönliches Glück und Autonomie zurückzugewinnen. Viele fühlten sich durch das Buch in ihren Erfahrungen und Gefühlen bestätigt, da es ihnen half, komplexe Dynamiken mit Personen zu verstehen, die narzisstische oder Borderline-Züge aufweisen. Besonders gelobt wurden die ermutigenden Botschaften in Bezug auf persönliche Veränderungen und das Setzen von Grenzen.
Nachteile:Kritiker wiesen darauf hin, dass das Buch in erster Linie auf romantische Beziehungen eingeht und andere wichtige Beziehungen, wie die zu Eltern oder Geschwistern, vernachlässigt. Einige waren der Meinung, dass das emotionale Risiko, von einem narzisstischen Partner zurückgewiesen zu werden, wenn man seine Grenzen durchsetzt, nicht ausreichend erörtert wurde. Darüber hinaus gab es Beschwerden über mangelhaftes Korrekturlesen und eine unzureichende Strukturierung, insbesondere hinsichtlich der Klarheit der Sprache und der Organisation des Inhalts.
(basierend auf 517 Leserbewertungen)
Stop Caretaking the Borderline or Narcissist: How to End the Drama and Get on with Life
Menschen mit einer Borderline- oder narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden an einer schweren psychischen Erkrankung, die vor allem ihre intimen, persönlichen und familiären Beziehungen beeinträchtigt. Oft scheinen sie bei der Arbeit und in der Öffentlichkeit normal zu funktionieren, und Narzissten können sogar kurzfristig in einigen beruflichen oder sozialen Situationen sehr erfolgreich sein.
In intimen Beziehungen können sie jedoch emotional, aggressiv, erniedrigend, unlogisch, paranoid, anklagend und kontrollierend sein - im Extremfall. Ihre Fähigkeit, normal oder angenehm zu funktionieren, kann sich plötzlich in einem Augenblick ändern, als würde man einen Schalter umlegen. Diese negativen Verhaltensweisen treten nicht nur ab und zu auf, sondern fast ständig in ihren intimen Beziehungen und am häufigsten und vor allem mit ihrem Betreuer-Familienmitglied.
Hier beschreibt Margalis Fjelstad, wie Menschen in die Fürsorgerrolle eines Borderliners oder Narzissten geraten und wie sie sich daraus befreien können. Caretaker geben ihr Selbstgefühl auf, um zu dem zu werden, was der Borderliner oder Narzisst von ihnen erwartet.
Dies beeinträchtigt das Selbstwertgefühl des Betreuers, verzerrt seine Denkprozesse und lässt ihn in ein Opfer-Verfolger-Retter-Muster mit dem Borderliner oder Narzissten geraten. Das Buch befasst sich mit den zugrundeliegenden Regeln und Erwartungen in diesen Beziehungen und zeigt den Betreuern, wie sie sich aus diesen starren Interaktionen befreien und einen gesünderen, produktiveren und positiveren Lebensstil entwickeln können - mit oder ohne den Borderline- oder narzisstischen Partner oder das Familienmitglied.
Es wird beschrieben, wie man aus destruktiven Interaktionen mit dem Borderliner oder Narzissten aussteigt und wie man neue, effektivere Maßnahmen ergreift, um sich auf persönliche Wünsche, Bedürfnisse und Lebensziele zu konzentrieren, während man dem Borderliner oder Narzissten erlaubt, sich um sich selbst zu kümmern. Es zeigt eine realistische, aber dennoch mitfühlende Haltung gegenüber der selbstzerstörerischen Natur dieser Beziehungen und gibt Beispiele aus dem wirklichen Leben, wie Menschen ihr Fürsorgeverhalten mit kreativen und effektiven Lösungen losgelassen haben.